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FÜHREN KLIMADEMOS MIT ODER OHNE RECHTSBRÜCHE ZUM ZIEL?

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Die Kli­ma­wis­sen­schaf­​ter las­sen kei­nen Zwei­fel dar­an, dass jetzt, heu­te, grif­fige Mass­nah­men gegen die Kli­mae­r­wär­mung nötig sind. Die meis­ten der (künf­tig) Be­trof­fe­nen kön­nen aber auf diese Mass­nah­men kei­nen Ein­fluss neh­men. Ihnen blei­ben nur De­mos, und sie ste­hen vor der fol­gen­den Entscheidung:

Das Klima ist mir so wichtig, dass ich Rechtsbrüche in Kauf nehme, auch eine Verurteilung. Oder: Das Klima ist mir so wichtig, dass ich einen Rechtsbruch NICHT in Kauf nehme. Wofür entscheiden Sie sich, liebe Leserin, lieber Leser? Welcher Weg hat Erfolg?

Die internationale Klimabewegung "Fridays for Future" hält sich bis jetzt bei ihren Demonstrationen strikt an die Gesetze, weil sie weit in die sog. "bürgerliche" Mitte mobilisieren will; das hat sie Z. T. auch erreicht, aber eine Mehrheit in den eidg. Räten leider noch nicht.

Es gibt aber auch einige kleinere Klima-Gruppierungen, die einen Bruch des Rechts in kauf nehmen, indem sie z. B. unbewilligte Aktionen durchführen und damit Verurteilungen riskieren. Sie haben viel Zivilcourage. 

Friday​s for Future hat sich inzwischen etabliert. Die Bewegung steht vor der strategischen Entscheidung, ob sie jetzt auch eine härtere Gangart einschlagen muss, mit zivilem Ungehorsam, oder ob sie noch Möglichkeiten innerhalb des Rechts hat.

 


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