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Ausländer-, Migrationspolitik > Asylwesen, Flüchtlinge,

Im Asylwesen ist jetzt Verantwortung und Kooperation gefragt

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Es sind meine Rei­sen in an­dere Länder und Kul­tu­ren ge­we­sen, die mir den Blick über die Schweiz - meine Hei­mat - hin­aus ge­wei­tet ha­ben. Eine sol­che Per­spek­tive kann im Um­gang mit Mi­gra­ti­ons- und Flüchtlingsfragen hel­fen. Ich frage nach der in­ter­na­tio­na­len Si­tua­tion und will wis­sen, wie es um die Not in den Krisenländern steht, und er­fahre z.B., dass rund 60 Mio Men­schen auf der Flucht sind, dass die Bevölkerung von Entwicklungsländern teils zu über 25% aus Flüchtlingen be­steht. Und ich ver­glei­che mit mei­ner Hei­mat und werde dank­bar. Ich fra­ge, wie vor Ort ge­hol­fen wer­den kann. Und bemühe mich nach mei­nen Möglichkeiten zu unterstützen. Gleich­zei­tig sehe ich die Si­tua­tion und Not in Eu­ropa und fra­ge, wie können wir hier jenen hel­fen, die an Leib und Leben be­droht sind.


Ich staune, und es macht mich traurig, dass in der Schweiz Forderungen laut werden, niemandem mehr Asyl zu gewähren, Menschen in gefährliche Länder zurück zu schicken oder sich prinzipiell gegen Asylzentren zu wehren.
Gleichzeitig freue ich mich über jene Menschen in der Schweiz die Verantwortung übernehmen und kooperieren. Ich freue mich über jene, die Lösungen vorschlagen und umsetzen. Und ich freue mich auch über jene, die das Asylwesen verbessern (Verfahrensdauer, nationale Zentren) helfen, ohne die Verantwortlichen pauschal als Versager zu verurteilen. Letzteres kommt mir als gefährliche Stimmungsmache oder schlimmer als billiger Wahlkampf vor.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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57%
(7 Stimmen)
Mirjam Steiger-Stähli sagte August 2015

Sehr geehrter Herr Jost
Als Nationalratskandidati​n erachte ich es als meine Pflicht, dem Stimmvolk zu verraten, wie ich meine Anliegen umzusetzen gedenke.
Freundliche Grüsse und einen angenehmen Tag.


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43%
(7 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte August 2015

@ M. Jost,

Was schreiben Sie denn da, es weigert sicher sich niemand, echte Flüchtlinge, an Leib und Leben bedrohte Menschen jeder Couleur aufzunehmen, denn auch bei den Spendengeldern sind die Schweizer/Innen Spitze von ganz Europa. Selbst die SVP ist für die Aufnahme echter Flüchtlinge, nicht aber für die gross-mehrheitlichen reinen "Wohlstands-Flüchtlin​ge", welche in die (für die 3. Welt) viel zu grosszügig dotierten Sozialtöpfe halt naturgemäss einwandern & diese innert kurzer Zeit ausplündern werden, mittels Familien-Nachzug ganzer Sippschaften.
Herr Jost Sie machen mir doch einen guten, intellektuell gescheiten Eindruck, Sie wollen doch nicht allen Ernstes behaupten, das Sie das eine vom anderen nicht zu unterscheiden vermögen.

Wenn ich mir vorstelle, was für persönliche zwischenmenschliche Katastrophen, anders kann man es wohl kaum noch bezeichnen, zwischen völlig kulturfremden z.B. aus Nord-Afrika & Schwarzafrika - welche noch eine mittelalterliche Vorstellung von Frauenbild haben, wie der Leibeigenschaft, oder der totalen Unterwürfigkeit der Frau gegenüber dem Manne, die schwarzmagischen Geisterbeschwörungen ect., dann frag ich mich schon allen Ernstes, wieso gerade eine Frau als Verantwortlich des SEM in Bern, Frau BR Sommaruga die Schleusentore zur Schweiz bewusst so weit offen lassen kann; "Jeder der will hat das Recht, auch zu uns zu kommen", auch mit der steten Begründung; "Humanitäre Tradition", JA natürlich, für erstere, aber nicht für die zweite Kategorie, die Wohlstands-Immigrante​n, womit ich natürlich auch keinesfalls einverstanden bin. Daumen runter aus reinem Prinzip, das ist dann eher eine Auszeichnung für mich, denn ich denke weiter, nämlich an diese hier nur all zu oft "missbrauchten" Frauen, und sei es nur als Mittel zum Zweck der "Erlangung einer Aufenthaltsbewilligun​g", oder jedwelcher andere Schwierigkeiten wie folgt;

BEZNESS - die Fakten; (Das Geschäft mit der "Liebe")

http://ww​w.1001geschichte.de/b​ezness-die-fakten/


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44%
(9 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte August 2015

Freude herrscht? Und, wieviele haben Sie zuhause aufgenommen, dass wäre bei der Ansage ja wohl zu erwarten.

"Es sind meine Rei­sen in an­dere Länder und Kul­tu­ren ge­we­sen, die mir den Blick über die Schweiz - meine Hei­mat - hin­aus ge­wei­tet ha­ben. Eine sol­che Per­spek­tive kann im Um­gang mit Mi­gra­ti­ons- und Flüchtlingsfragen hel­fen. "

Na dann, waren Sie ja sicher auch schon in Frankreich, Englang und Belgien. Und kennen die Schattengesellschafte​n und Gettos, wo sich nicht mal mehr die Polizei hin traut!

Soweit über den Tellerrand, sehen wir im Fall auch! ;-)

Aber Sie, waren da und haben mit diesen Flüchtlingen gesprochen, davon dürfen doch wohl ausgehen, oder?

"Und ich freue mich auch über jene, die das Asylwesen verbessern (Verfahrensdauer, nationale Zentren) helfen, ohne die Verantwortlichen pauschal als Versager zu verurteilen. "

Das wäre ja herrlich, wen sich die Verantwortlichen ihre Unfähigkeit endlich eingestehen würden!
Das Verfahren zu beschleunigen in dem man einfach alle vorläufig aufnimmt, ist ja wirklich ein Geniestreich sondergleichen!



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38%
(16 Stimmen)
Dany Schweizer sagte August 2015

Herr Jost

Ich staune und bin traurig, dass Sie hier in gleicher Weise populistisch einfach pauschalisieren.

S​o falsch wie die Gegenseite pauschalisiert tun Sie hier genau das Gleiche - Unterstellen, dass die Mehrheit gegen die Aufnahme von Flüchtlingen sei. Nein Sie sprechen nicht von der Mehrheit. Aber wenn es nicht die Mehrheit ist oder wäre, müssten es "Einzelfälle" sein oder die Minderheit welche somit kein Anlass geben müsste oder könnte zu Ihrer Aussage. Denn in unserem Land definiert noch immer die Mehrheit über eine Ausführung oder Einschränkung.

Mei​ner Erachtens ist nicht die Mehrheit des Volkes, welche solche Stimmungsmache hat, annimmt, übernimmt oder umsetzt. Sie vergessen, dass das Volk ein Spiegelbild der Poltik ist und umgekehrt. So müssten sich halt die Politk in die Richtung bewegen, dass das Volk das Gedankengut "im guten Sinne" übernehmen kann.

Sind es aber die Politiker - vorallem die Globalisierer, welche Monate, Jahre über Aufnahmemengen und Quoten palavern und dem Volk somit diese Thema überhaupt stilisieren. Es ist vermutlich nicht der Mensch, das Volk welches sich gegen eine Aufnahme wert, sondern eher die richtungsweisende Art der Politiker, welche Flüchtlinge als Preis-, Quoten-, Wahlfaktor oder sonstigem betrachten.

Es wäre somit an der Zeit, den Richtungsweisenden mal das menschliche Verhalten zu erklären. Aktion = Reaktion. Polemisieren Wirtschaft-, Politik und Banken ein solches Thema, ist wohl eher anzunehmen, dass aus dieser Aktion die Reaktion entsteht, dass es zu einem "heissen" Thema wird im Volk. Und nicht das Volk entwickelt Frust, Hass oder Fremdenfeindlichkeit,​ sondern Jene die auf solchem "herumkauen" bis es zum Thema wird.


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25%
(20 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte August 2015

@ M. Jost, EVP,

Ich kenne Niemanden der KEIN Asyl mehr gewähren will, auch die SVP schlägt nur ein Moratorium vor, während 12 Monaten keine mehr aufzunehmen, ausschliesslich um den "Asylsaustall" ausmisten zu können. Die Ankömmlinge sagen es ja selber zu 98 % ganz offen; Wir kommen um ein besseres Leben zu haben, ich will einen gut bezahlten Job".

Dieses Anliegen verstehe ich aus menschlicher Sicht, doch hat dies mit dem Asylgesetz und dessen Inhalt überhaupt nichts mehr zu tun. Hier muss man endlich unterscheiden, nicht pauschal ALLE aufnehmen, mit "vorläufig aufgenommen" dann auch noch für immer, denn spätestens nach 4-5 Jahren heisst es, Rückschaffung ist unmenschlich. Haben Sie es gerne, wenn Sie derart angelogen werden ? Frau BR Sommaruga flunkert uns und den Parlamentarier ständig vor, sie würde die Verfahren "beschleunigen", in Wirklichkeit zieht sie diese endlos in die Zukunft, indem sie jedem einen gratis Anwalt, bezahlt von uns Steuerzahlern, zur Seite stellt. Wie gross ist denn da das Vertrauen in unsere rechtstaatliche Verwaltung ?

Im übrigen hätten bei rechtsgleicher Behandlung - dies ein Verfassungsartikel - auch die über 1 Milliarden Chinesen & Inder je dasgleiche Recht, i.d. Schweiz auf der "Asylschiene" einzuwandern, und zu 92 % jahrelang i.d. sozialen Hängematte hängen zu bleiben.

Sorry Herr Jost, aber Sie argumentieren mir ziemlich weltfremd und gar zu naiv, und Sie wollen die Zukunft unseres Landes mitbestimmen mit neuen Gesetzestexten. Gut, dann lüften Sie doch mal Ihre "Büchse der Pandora", wie Sie das Asylchaos lösen würden. Fangen Sie an, indem Sie 2-3 bei sich zu Hause auf eigene Kosten logieren & verpflegen ?

Wenn kein Vorschlag kommt, ist Ihr ganzer Bloc als reine Wahlpropaganda, und zwar naiv billige, entlarvt.

Sie sind zudem in einer christlichen" Partei, der EVP, dann erklären Sie uns hier einmal, was Christus mit diesem Satz uns sagen wolllte, auch gerade in Bezug auf "Wirtschaftsflüchtlin​ge";

"Wer nicht in den Weinberg geht und arbeitet,
bekommt auch nichts zu essen".




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