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Swisscom geht mit faulen Tricks vor

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Da soll mal einer sa­gen, dass die Swiss­com nicht er­fin­de­risch ist.

 

Flattert doch ein uneingeschriebener Brief in den Briefkasten. In dem wird frohlockend erklärt, dass man nun von mehr MB Updown und Upload profitieren könne.

 

Erst beim intensiven Weiterlesen... Ein plumper und gemeiner Trick.

 

Es wird die Leistung erhöht. Von dieser könne man 2 Monate profitieren, danach koste es Fr. 5.-- mehr im Abo.

 

Bis dahin alles noch paletti...

 

Doch der "Hammer" kommt im letzten kleinen Abschnitt. Wenn man diese Mehrkosten/Mehrleistu​​ng NICHT wünscht, muss man diese Abbestellen über einen Link.

 

Wer also diesen Brief als Werbebotschaft abtut, nicht bekommt oder sonst irgenwie den letzten Abschnitt überfliegt, wird unweigerlich mit Mehrkosten belastet.

 

Auch wenn das "nur" Fr. 5.--/Mt sind, ist das absolut unakzeptabel und gehört in die Schublade von Betrug.

 

Ich empfehle somit Jedem/Jeder diesen Brief (evtl. schon im Altpapier) noch einmal hervor zu holen, genau zu lesen. Falls nicht erwünschte Mehrkosten entstehen sollen (für diese mickrige Mehrleistung im Download) sollte man diese explizit abbestellen. Tut man das nicht, gilt sie unweigerlich als bestellt.

 

Fakt ist auch, dass der Upload, welcher massiv erhöht wurde in der Realität kaum so hoch sein muss. Die minimale Mehrleistung auf dem Download dürfte für Privatanwender wohl kaum noch ins Gewicht fallen.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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100%
(4 Stimmen)
Jan Eberhart sagte August 2018

Heute ist es sowieso üblich AGB ungelesen zu bestätigen oder FAANG-Unternehmen Daten anvertraut werden, ohne dass man sich Gedanken darum macht.

Who cares?


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60%
(5 Stimmen)
Michael Meienhofer sagte August 2018

Erfinderisch gehts her und zu wenn s um neue Kunden oder um mehr Einnahmen geht. Doch der Initiant solcher Briefe hat vermutlich während seiner Ausbildung bei der Sparte Gesetze und Verträge etwas verpasst, darum sind solche Fehlschüsse papierkorbreif ! Einseitig könne Verträge geändert werden, aber bitte so, dass ich auch ein juristisch taugliches Mittel in der Hand habe, das ich bei einer Ablehnung auch einsetzen kann.


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