Franz Krähenbühl parteifrei

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Wohnort: Güllen
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Jahrgang: -

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Die Sache mit dem Abkommen mit den Mercosur-Staaten
Brau­chen die Schwei­zer das Han­dels­ab­kom­men mit den Mer­cos­ur*-­Staa­ten​​​​ für landw. Güter wirk­lich?
Arena: CH-EU es ist NICHT Höchste Zeit?!
Arena: CH-EU es ist NICHT Höchste Zeit?! Für ein Rah­men­ab­kom­men.
Strache-Skandal: Neuwahlen in Oesterreich
Lange hat es ge­dau­ert - zu lan­ge.
Keine Rahmenverträge mit der EU
Die Schweiz ist ge­rade da­bei, Ihr Sys­tem der di­rek­ten De­mo­kra­tie ab­zu­bau­en!­Die Selbst­be­stim­mungs­​​i­ni­
Herzliche Gratulation den Schweizern zu ihrem Geburtstag.
In 51 Tagen der Ent­wurf zur Bun­des­ver­fas­sung!​​​

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Das habe ich erreicht

Jahrgang 1913
(Die Dropdown-Liste endet bei 1915!)
Süddeutscher Staatsangehöriger (Schwabe)

Schweizer Wurzeln
Kommunist bis 1938
Kapitalist ab 1939
Ohne Vermögen
Ohne Schulden

Mein Slogan (geliehen von Radio Eriwan):
Kapitalismus ist die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen
und Kommunismus ist das Gegenteil.



Meine politischen Ämter und Engagements




Hobbies / Interessen

wer mich kontaktieren will: bloggeruh8@gmail.com



Meine neusten Kommentare

Vor 3 Tagen Kommentar zu
Arena: CH-EU es ist NICHT Höchste Zeit?!
In der Vergangenheit haben in zentralistisch dirigierten Staaten jeweils mit grossem Aufwand immer wieder Mehrjahrespläne kreiert - mit Vorliebe 5-Jahrewspläne. Die Ziele sind fast immer krass verfehlt worden.

Die Vorgaben haben die Entwicklung statt angetrieben gehemmt. Zumal sich die Zentralregierung auf die entsprechenden Ziele versteift hat. Solches geht auf Kosten der Flexibilität. Eine autoritäre Regierung kann kaum kurzfristig Richtungsänderungen vornehmen und sich neuen Gegebenheiten anpassen.

Will die Schweiz bei der EU dabei sein oder nicht?

Diese Frage stellt Tobias Straumann, Wirtschaftshistoriker​ an der Universität Zürich und schreibt in der NZZaS:

Die Schweiz hat keinen Plan, und das ist gut so, denn darauf beruht ihr wirtschaftlicher Erfolg.

Wer sich gelegentlich mit Führungskräften von internationalen Unternehmen unterhält, landet fast immer bei der Frage, ob die Schweiz noch eine Zukunft habe. Regelmässig wird moniert, es fehle ihr ein Plan, ein Ziel, eine Vision.

Will sie nun bei der EU dabei sein oder nicht? Will sie bei der Digitalisierung zu den Spitzenreitern gehören oder nicht? Ja, will sie überhaupt etwas?

Spiegelbild​lich dazu wird China als Vorbild angepriesen. Man merke bei der Begegnung mit chinesischen Funktionären, dass langfristiges Denken vorherrsche und nach einem ausgedachten Plan vorgegangen werde. Die «Belt and Road Initiative» zum Beispiel zeige ganz klar: China sei die kommende Weltmacht, weil sie Ambition und Vision miteinander verbinde.

Angesich​ts des chinesischen Erfolgs beginnt mancher Manager an der Zukunftstauglichkeit der Schweizer Demokratie zu zweifeln. Dass in Peking keine Anfänger am Werk sind, ist sicher richtig. China war vor vierzig Jahren ein Entwicklungsland, heute ist es technologisch in einigen Branchen bereits an der Spitze.

Dies war nur dank einer überlegten Wirtschaftspolitik möglich. Zuerst liberalisierten die chinesischen Kommunisten die Landwirtschaft, dann die Industrie auf dem Lande und in den kleinen Städten, dann in den grossen Städten, und schliesslich öffnete sich das Land schrittweise gegen aussen. Dabei kontrolliert der Staat den Finanzmarkt und die Währung bis heute immer noch stark.

Nie eine kohärente aussenpolitische Strategie

Aber die Idee, dass ein Land wie die Schweiz nur erfolgreich sein kann, wenn die Politik planmässig wie in China vorgeht, widerspricht jeder historischen Erfahrung.

Die Schweiz hat seit der Bundesstaatsgründung 1848 nie einen Plan gehabt, die Alte Eidgenossenschaft der dreizehn Orte sowieso nicht, weil es keine Zentralregierung gab. Vor allem aussenpolitisch gelang es nie, eine kohärente Strategie zu entwickeln, weswegen das Land stets neutral blieb.

Im Ersten Weltkrieg meinte ein Teil der Deutschschweizer Elite, man müsse sich Deutschland anschliessen, der aufstrebenden Macht auf dem Kontinent. Die Westschweiz liess diese Parteinahme zum Glück nicht zu. So wählte die Bundesversammlung im Zweiten Weltkrieg einen Westschweizer General, um die Balance wieder herzustellen.

Auch​ wirtschaftspolitisch hat die Schweiz nie eine klare Linie verfolgt. Grundsätzlich ist die Mehrheit liberal eingestellt, aber die ständig wechselnden Koalitionen haben zu zahlreichen Ausnahmen geführt. So heisst es zwar in Artikel 94 der Bundesverfassung unter dem Titel «Grundsätze der Wirtschaftsordnung»: «Bund und Kantone halten sich an den Grundsatz der Wirtschaftsfreiheit.»​

Danach folgen aber mehrere Artikel, die den Passus enthalten: «Der Bund kann nötigenfalls vom Grundsatz der Wirtschaftsfreiheit abweichen.» Die gilt beim Konsumentenschutz, bei der Bankenregulierung, der Geld- und Währungspolitik, der Konjunkturpolitik, der Aussenwirtschaftspoli​tik, der Landesversorgung, der Regionalpolitik und der Landwirtschaft - eigentlich überall.

Neu ist, dass manche Führungskräfte keinen blassen Schimmer haben, warum dieses Land wirtschaftlich so erfolgreich ist.

Trotz dieser inkohärenten Politik ist das Land wirtschaftlich ausserordentlich erfolgreich. Offenbar ist die demokratische Unterstützung für die Wirtschaftspolitik viel wichtiger als das Vorhandensein eines durchdachten Zukunftsplans. Entsprechend figuriert die Schweiz überall in den obersten Rängen, wenn es um Fragen des gegenseitigen Vertrauens geht, was nicht nur die Solidarität fördert, sondern auch wirtschaftliche Transaktionskosten senkt.

Das neuste Forschungsprojekt der Universität Bonn bestätigt diese Befunde auf der Grundlage einer weltweiten Umfrage, bei der 80 000 Menschen in 76 Ländern befragt wurden.

Gegen solche eindeutigen Forschungsergebnisse wird dann jeweils eingewandt, dass sich die umständlichen Verfahren der Demokratie vielleicht in der Vergangenheit bewährt hätten, aber dass heute andere Verhältnisse vorherrschten.

Die​ grossen Blöcke würden es zunehmend verunmöglichen, dass sich einzelne Staaten wie die Schweiz mit ihren kuriosen Institutionen langfristig behaupten könnten. Man müsse sich entscheiden: Reform oder Auslaufmodell.

Die​ Schweiz hat sich immer mit Grossmächten arrangiert

Das Argument klingt zukunftsweisend, ist aber schon so oft widerlegt worden, dass man Mühe hat, es ernst zu nehmen. Denn es ist eine alte Grundkonstante der Schweizer Aussenpolitik, dass sie sich permanent mit verschiedenen Grossmächten und Blöcken arrangieren musste.

Auch protektionistische Strafmassnahmen sind immer wieder gegen die Schweiz ergriffen worden, und doch ist die Wirtschaft nicht untergegangen. Die heutige Situation ist überhaupt nicht neu. Neu ist allenfalls, dass manche Führungskräfte keinen blassen Schimmer haben, warum dieses Land wirtschaftlich so erfolgreich ist.
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Vor 5 Tagen Kommentar zu
Soziale Medien und Demokratie
Ja, Scheinwelt und Leichtgläubigkeit.
D​​as ist die Gefahr der direkten Demokratie, wie ihr sie in der Schweiz kennt.
Denn auch die Leichtgläubigemn haben eine Stimme.
Glücklicherw​​eise haben die Schweizer Institutionen, die sich bemühen, etwas dagegen zu tun.
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Vor 5 Tagen Kommentar zu
Neues Datenschutzgesetz - SPK-NR legt vor
Herr Oberlehrer Oberli
Wo haben Sie denn diese Definition wieder her?
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Vor 5 Tagen Kommentar zu
Begrenzungs-Initiativ​e JA
Einwanderungen begrenzen ist äusserst wichtig in der kleinen Schweiz.
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Vor 8 Tagen Kommentar zu
Warum braucht es Piraten im Nationalrat?
Ich glaube, die Piratenpartei ist eine Art Micki Maus-, oder Disneyland Partei.
Viel Romantik und wenig Brauchbares.
Das ist bei uns in Deutschland nicht anders.
Einfach nicht wählbar.
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Vor 9 Tagen Kommentar zu
Keine Personenfreizügigkeit​ ohne ArbeitnehmerInnenrech​te
Was bedeutet das, Personenfreizügigkeit​?

Personenfreizügi​gkeit bedeutet zum Beispiel Ingenieure und Aerzte und andere Akademiker, die in einem Entwicklungs- oder Schwellenland wie Bulgarien ein aufwendiges Studium abgeschlossen haben, in ein wohlhabendes Land wie Deutschland oder die Schweiz zum Arbeiten und Forschen einzuladen - zu den viel höheren landesüblichen Akademikerlöhnen natürlich.

Jene Akademiker fehlen dann in den Schwellenländern.

​Macht ja nichts - könnte man sagen. Die wohlhabenden Länder gleichen ja mit den sog. Kohäsionsgeldern aus.

Ist dies die "Solidarität", die Ziltener in seiner Wahlpropaganda anstrebt?
Ist so einer wählbar?
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Vor 12 Tagen Kommentar zu
Vom Ständeratskandidaten zum Nationalratskandidate​​n
In St. Gallen gibt es nur ein ehrliches Grün.
Ich meine das Grün des Kantonswappen.
Und ganz sicher nicht das Grün des Partick Ziltener.
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Vor 13 Tagen Kommentar zu
Keine Personenfreizügigkeit​ ohne ArbeitnehmerInnenrech​te
Entschuldigung. Ich habe vorhin ungewollt diesen Kommentar gelöscht.


Eigena​rtig

Ich frage mich, wozu der Herr Professor, und selbständige Wirtschafts- und Sozialforscher Ziltener am selben Tag 7 Blogs auf der selben Plattform schreibt. Dabei könnte er doch alle diese Ideen zusammen in einem einzigen Blog vereinen.

Mit einer solch ineffizienten Massnahme bremst er andere Blogschreiber aus. Diese Machenschaft erinnert mich ein bisschen an den Herrn Trump: Die Ellbogen ausfahren dann "first I". Egoismus eben.

Sollte ich aber falsch liegen mit dieser Einschätzung, müsste ich sagen, dieser Mann ist nicht wählbar, weil zu kompliziert. Nicht in der Lage zielführend, effizient und sachdienlich zu handeln, wie es die Politik an so hoher Stelle fordert.

Ich finde, beides ist schlecht. Ellbogen ausfahrende, wie auch ineffiziente Politiker.
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Vor 14 Tagen Kommentar zu
Schweiz ist Schlusslicht: Sonnen- und Windenergie fördern!
AKW bauen ist sinnvoll gegen umweltvergiftenden fossilen Energielieferanten.
​Sonne und Wind reichen nicht.
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Vor 17 Tagen Kommentar zu
Arena: CH-EU es ist NICHT Höchste Zeit?!
...und wieder eine Persönlichkeit mehr, die das Rahmenabkommen als obsolet sieht.
Interessant zu wissen, Herr Jossi.
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