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AHV-Steuervorlage (STAF) NEIN: Der Mittelstand leidet!

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AHV-Steuervorlage (STAF) NEIN: Der Mit­tel­stand ist ein­mal mehr der Geprellte!

Mit der STAF gehen die Einnahmen von Bund, Kantonen und Gemeinden aus Unternehmenssteuern um rund 2 Mia zurück. Der AHV-Topf erhält rund 1 Mia zusätzlich aus der Bundeskasse. Wer wird diese Steuerausfälle finanzieren müssen? Es ist einmal mehr der Mittelstand! Die Armen müssen zwangsläufig unterstützt werden; die Reichen finden selbständig neue Steuerschlupflöcher; nur den Mittelstand kann man problemlos abzocken!

Bei einer Steuerreform darf es zu keinen Steuerausfällen bei den Unternehmenssteuern kommen. Die Steuersätze für alle Unternehmen und Sitzgesellschaften müssen gleich sein, und der Ertrag dieser Steuer muss für das Total der Staatsebenen Bund, Kantone und Gemeinden gleich bleiben wie heute.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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67%
(6 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 27 Tagen

Es wurde schon früher bei Abstimmungen bezüglich AHV gemogelt:

"1999: Damals stimmte das Volk einer Erhöhung der Mehrwertsteuer zur AHV - Finanzierung zu - ein Betrag von 2,2 Milliarden Franken. Doch der mit riesigen Defiziten konfrontierte FDP BR Kaspar Villiger leitete knapp 400 Millionen des Mehrwertsteuer-Ertrag​s in die Bundeskasse ab. Seine etwas fragwürdige Rechtfertigung: Der Bund bezahle 17 Prozent der AHV-Ausgaben aus der allgemeinen Bundeskasse. Deshalb stehe der umstrittene Mehrwertsteuer-Ertrag​ dem Bund zu."

So hiess es also zuerst MwSt Erhöhung für die AHV, das Volk stimmte brav zu, anschliessend wurden die Mehreinnahmen für andere Zwecke gebraucht.

Bei der Änderung von der Umsatzsteuer zur MwSt hiess es, ein Teil der Mehreinnahmen würden für die Verbilligung der Krankenkasse benutzt, was aber von einigen Kantonen nie voll ausgeschöpft wurde.

Entwicklung​ der MWST Sätze:

https://www​.estv.admin.ch/estv/d​e/home/mehrwertsteuer​/fachinformationen/st​euersaetze/entwicklun​g-mwst.html




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56%
(9 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor 27 Tagen

Warum sollen Arbeitnehmer auf einen Teil ihres Lohnes verzichten, damit die Unternehmersteuer für Unternehmer, im Auftrage der EU, reduziert werden ?

Der Bundesrat spricht grossmundig von einem Milliardengeschenk für die AHV, die Arbeitnehmer und Arbeitgeber dürfen dieses Geschenk an sich dann auch noch selber finanzieren.

Ist etwa das Gleiche wie:
Kauf deiner Frau mal ein Geburtstagsgeschenk und sag ihr sie soll es bezahlen !


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73%
(11 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 28 Tagen

Die AHV Steuervorlage ist noch der grössere Murks als die USR lll es war.

Die Abstimmungsfrage sollte heissen "Wollt ihr für Geld welches ihr durch Arbeit verdient habt Lohneinbussen hinnehmen, damit leistungslose Einkommen weiterhin alte oder gar neue Steuervorteile geniessen?"


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45%
(11 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 28 Tagen

Die Frage müsste bei dieser Abstimmung heissen:
„Wollt Ihr, dass die Unternehmen zu Ungunsten der Schweiz so besteuert werden dass es der EU passt und dafür gleichzeitig mehr AHV-Beiträge bezahlen?“


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25%
(12 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 28 Tagen

Herr Alex Schneider

Macht es eigentlich Sinn, die Symptome zu diskutieren und nicht die Ursache zu benennen?

Solange weitere Spielformen für die Preise der Staat- und Sozialaufgaben auf der Basis der irreführenden und falschen Umlage über die Lohnsumme zelebriert werden, muss man sie kategorisch ablehnen; denn sie kommen dem Betrug sehr nahe!
Das Umlagesystem für die Gemeinwohlpreise Staat und Soziales über die Lohnsumme, entspricht nicht Grundordnung des Geldsystems. Der Gemeinwohlpreis hat wie immer direkt an die Begünstigten zu erfolgen; denn die Preise sind in den Wirtschaftsprodukten einkalkuliert und wird mit der Geldzuordnung für die gegenseitige Leistungserbringung aufgebracht, demnach ist in der Geldschöpfung die Aufteilung Wirtschaft, Staat und Soziales bereits vorweggenommen. Der Umweg über die Lohnsumme dient der Vernebelung des Geistes und ist für mich sogar ein bewusster Betrug! Wir sind keine Steuer- oder Sozialzahler; denn wir leben in einer Steuer- und Sozialmarktwirtschaft​ und legen den uns zugeordneten frei verfügbaren Bruttogegenwert der Leistungserbringung (immer brutto = Preise sind brutto) als Käufer mit anderer Leistungserbringung einfach nur um! Im Endeffekt handelt es sich immer noch um Gütertausch, einfach zur besseren Transformation mit Geld!

Die Geldschöpfung kann keinen Mangel erzeugen, er wird organisiert. Die Themen rund um das Geld wird immer vom indoktrinierten Zahler Virus bestimmt, daher sind die Aussagen alle falsch.





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