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Sonstige,

Besuch bei der Extasia 2020 in Basel

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Sobald die Tem­pe­ra­tu­ren stei­gen, fal­len in den meis­ten Fäl­len auch sämt­li­che Hül­len. Zu­min­dest in Basel an der Ex­ta­sia. Eine junge und at­trak­tive Frau nennt mich so­fort „Dar­ling“. Sie ist mit Glit­zer­staub be­deckt und er­regt das In­ter­esse vie­ler an­we­sen­den Män­ner. Ich teilte ihr mit, dass ich Jour­na­lis­tin bin und zum ers­tem Mal an so einer Messe teil­neh­me. Viel In­ter­esse dürfte sie nicht daran ha­ben, denn sie lädt mich so­fort zu einer pri­va­ten Show ein. Selbst­ver­ständ­lich​​ gegen eine Ge­bühr von min­des­tens 150 CHF.

Ein jun­ger Mann, der an mir vor­bei­kommt, steckt mir seine Vi­si­ten­karte zu. Er ist auf der Suche nach neuen Kun­din­nen, denn er ver­dient sein Geld als Call­boy. An der Ex­ta­sia sind alle Män­ner und Frauen sehr offen und haben viele in­ter­essante und auch lus­tige Ge­schich­ten zu erzählen. Eine Fra­ge, die sich mir stellt ist, ob das wohl be­kann­teste Ge­sicht bei die­ser Messe eben­falls offen für Ge­spräche ist? Ich spre­che natür­lich von Mi­caela Schä­fer. Hier dreht sich aber nicht nur alles um nackte Haut, denn auch das Thema Ge­sund­heit kommt nicht zu kurz. Wer möch­te, kann sich auf Ge­schlechts­krank­he​​i­ten un­ter­su­chen las­sen. Mei­ner Mei­nung und Ein­schät­zung nach in die­ser Bran­che si­cher­lich kein Nachteil.

Auf der Bühne tan­zen wun­der­schöne Frauen und ich be­wun­dere sie, denn egal wie sie sich dre­hen und wen­den, tiefe Ein­bli­cke be­kom­men die Gäste bei der Messe nicht. Wer in­ti­mere Ein­bli­cke be­kom­men möch­te, der muss hier­für tief in die Geld­börse grei­fen. Fo­to­gra­fiert wird ü­b­ri­gens an allen Ecken und En­den. Be­son­ders die zahl­rei­chen an­we­sen­den Män­ner sind in Eile mit Fotos und Videos. Das es sich bei diesem Event auch um eine ausgezeichnete Möglichkeit handelt um Dildos kaufen zu können, ist eher im Interesse der Damen.

Keine Fra­ge, zu sehen und zu er­le­ben gibt es auf die­ser Messe jede Men­ge. Schüch­tern sollte hier al­ler­dings nie­mand sein. Die Por­no­dar­stel­le­ri​​n­nen spre­chen offen und ehr­lich über ihren Job. Sie liebe es sich nackt zu prä­sen­tie­ren und las­sen sich immer wie­der neue Dinge ein­fal­len. Ü­b­ri­gens Mi­caela Schä­fer war eben­falls sehr re­de­freu­dig. Ihren größten Traum in das Pro­mi-­Big-­Bro­ther​​-Haus ein­zu­zie­hen hat sich die Nackt­künst­le­rin be­reits er­fül­len kön­nen. Auf der Messe zeigte sie er­neut ihre weib­li­chen Reize und Vor­zü­ge. Ein Star zum An­fas­sen, so würde ich Mi­caela Schä­fer beschreiben.


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