Sprache: F
Gesellschaft > Sonstiges,

Falsche Rezepte gegen ein unbegreifliches Ereignis

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Falsche Re­zepte gegen ein un­be­greif­li­ches Er­eig­nis

 

In Hanau wurden aus rassistischen Motiven 9 Menschen getötet. Es verging keine Stunde, da wurde schon nach verstärkter Überwachung gerufen. Ebenso schnell wurde gestritten, ob es nun ein rechtsextremes Ereignis sei oder nicht. Wenige Kommentatoren merkten, dass es hier um ganz andere Grössenordnung ging, als um den Streit, wer mehr Gewaltpotential hätte, die links- oder die Rechtsextremen. Alles drehte sich um das Stichwort Hass Rede und das diese bekämpft werden muss und wenn man sich die Beispiele zu Gemüte führte, war recht schnell klar, dass nicht mehr zwischen Kritik und Hass unterschieden wird. Es wurde undifferenziert auf die Populisten eingedroschen und der AFD die Schuld gegeben. Natürlich ist dieses Attentat tragisch, aber es ist nicht damit getan. Es mit Rassismus zu betiteln und zur Tagesordnung über zu gehen. Verantwortungsvoll wer es sich grundlegende Gedanken über unsere Gesellschaft zu machen. Wenn eine Professorin des Stuart-Mills-Institut​es den Freihandel zu den Freiheitswerten zählt, und jeden, der dies kritisiert zu den Populisten zählt, merkt man vielleicht wo das Problem liegt. Wir haben eine Kultur, in der das Liberale, das heisst die Vielfältigkeit und das Recht anderer Meinung zu sein mit Füssen tritt, eine Wirtschaftskultur, welche die vielem Benachteiligten des modernen Kapitalismus nicht ernst nimmt. Eine solche Gesellschaft, ist der Nährboden für kranke Menschen, die zu solchen unverständlichen Mitteln greifen. Statt mehr Überwachung zu verlangen, die nur den Irrglauben er absoluten Sicherheit schüren und keine einzige tat verhindern kann, sollten wir aufhören gegenseitige Schuldzuweisungen zu machen und jeden Menschen in eine Schublade zu stecken. Wir müssen für eine gerechte freiheitlich orientierte Welt kämpfen, wir müssen den Casinokapitalismus bekämpfen und wieder eine echte Sozialpolitik in Angriff nehmen. Die Einzige Chance, dass solche Anschläge verhindert werde können ist, dass wir für eine gerechtere Welt kämpfen, eine Welt, in der nicht die Wirtschaft alleine zählt, sondern der Mensch und wir müssen uns dann bewusst werden, dass wie es Kästner treffend sagt, dass das Leben lebensgefährlich ist, wir werden nie alle tragischen Ereignisse verhindern können.                 


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.




45%
(11 Stimmen)
Werner Nabulon sagte February 2020

In der Chemie lernen wir, Aktion erzeugt Reaktion.

In der Politik ist es genau gleich, Aktion erzeugt Reaktion. Das müssten die 68ger genau wissen, als man damals in meiner Jugendzeit gegen das Bürgermeistertestamen​t losgezogen ist, Liebe, Sex und Drogen plus für Partys skandiert hatte.
Man sah in den damaligen Bürgerlichen, diesen Spiessern jene, die Unrecht verbreiteten. Aus Machtlosigkeit gegenüber dem Staat ging man auf die Strassen. Und, es wurden Linksexstreme Gruppierungen gegründet, die durch Gewaltakte gegen die "Bonzen" in die Geschichte eingingen.

Zurückblickend kann man nicht sagen, diese Linken hätten grundlegend falsch gedacht. Man kann auch den Bünzlis nicht sagen, sie seien da unschuldig gewesen.

Nein, es braucht immer Zwei, damit mit falscher Politik die durchgedrückt werden soll, solches entsteht.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

50%
(12 Stimmen)
Phil A. sagte February 2020

Frau Rachida Dati ist das zweitälteste von elf Kindern eines marrokanischen Maurers und einer algerischen Reinigungskraft und Kandidatin für das Bürgermeisteramt in Paris sieht die ganze Sache ein wenig differenzierter:

h​ttp://www.leparisien.​fr/elections/municipa​les/attentat-de-hanau​-rachida-dati-met-en-​cause-l-ouverture-des​-frontieres-par-merke​l-21-02-2020-8264697.​php

Es wird schwierig sein die Frau mit der Nazikeule zu bearbeiten und nach ihrer Aussage ist absolut klar wer die Hauptverantwortliche für diese Gewalttat ist.
Die Bundeskanzlerin habe Deutschland im Jahr 2015 "zu einem hohen Preis" für die Massenmigration geöffnet, sagte die frühere Justizministerin der Regierung Fillon. Merkel habe "die Konsequenzen nicht berechnet" und sich "ohne die Folgen zu antizipieren" für die Öffnung der Grenzen entschieden. Unter den Migranten besitze "eine Mehrheit nicht die gleiche Vorstellung vom Zusammenleben wie wir", und "heute gibt es Zusammenstöße".




Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Antworten auf diesen Beitrag



43%
(7 Stimmen)
Michel Ebinger sagte February 2020

Sie haben meine Äusserungen nicht ansatzweise verstanden und hetzen einfach weiter


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



50%
(12 Stimmen)
Hans Knall sagte February 2020

Das Problem beim Namen nennen, Herr Ebinger, ist keine „Hetze“!
Im Gegenteil, hetzerisch ist es, Leute welche die Probleme beim Namen nennen als „Hetzer“ zu bezeichnen.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

25%
(8 Stimmen)
jan eberhart sagte February 2020

Man kann es auch so machen wie in den 70-Jahren, wo radikale Palästinenser unbehelligt Paktebomen verschicken können und heimlich nach Kairo deportiert werden.

Zum Glück hat Israel gelernt und verlässt sich nur auf sich selber (Mossad, IDF,....) und nicht auf weichgespülte Linke wie Willy Band.

Erst nach dem Attentat an der Olympia 1972 in München wachte man auch in Linken Kreisen auf, und kuschelte nicht nur mit Arafat und liess die Terroristen nach Flugzeugentführungen ausreisen im Gegenzug für die Geiseln in den Flugzeugen.

Bei der Bader-Meinhof-Bande blieb man dann knallhart und schichte Spezialeinheiten um der RAF jede Hoffnung zu nehmen, sich den Weg freibomben zu können.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

60%
(5 Stimmen)
Phil A. sagte February 2020

Herr Ebinger, dass Spiel und wie es in der Politik läuft ist ganz offensichtlich, die sogenannte "Hetze" wird von der Politik als Mittel zum Zweck verwendet. Natürlich habe ich ihre Äusserung verstanden, ich bin ebenso der Ansicht das diese Form der Politik kontraproduktiv ist, aber von beiden Seiten betrieben wird.

Frau Göhring-Eckardt zu dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz (sie erinnern sich bestimmt, 11 Tote 55 Verletzte und unsägliches Leid, begangen durch den Muslimischen Extremisten Anis Amri, weder "Verrückt" im eigentlichen Sinne, noch Paranoid Schizophren):

"Das​ ist eine furchtbare Nachricht, Trauer und Mitgefühl. Nichts sonst jetzt."

Dieselbe Frau Göhring-Eckardt zu dem Anschlag in Hanau (begangen von einem offensichtlich Verrückten Paranoid-Schizophrene​n, welcher ohne Probleme weiterhin privat Schusswaffen besitzen durfte und dessen Papa 2011 für die Grünen und leider nicht für die AfD Kandidierte):

"Der​ Täter von Hanau handelte offenbar aus rassistischen Motiven und wollte durch diese furchtbaren Morde gezielt Angst und Schrecken verbreiten. In meine Trauer mischen sich Entsetzen und Wut. Meine Solidarität gilt den Betroffenen."

Komm​entar von Cem Özdemir zum Breitscheidplatz:

​"Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen."

Komm​entar von Cem Özdemir zu Hanau:

"Wir haben ein Terrorproblem von rechts."

Ich denke mal dass die "Hetze" wie sie es nennen keine Frage einer bestimmten politischen Partei ist. Sie haben ebenso antizipiert das es, wie von gewissen politischen Kreisen gewünscht, in Hanau um rassistisch motivierte Taten geht, obwohl der Täter offensichtlich ein Verrückter Einzeltäter war, dessen krudes Weltbild sich in vielerlei Hinsicht als total plemplem herausgestellt hat:

https://kiwif​arms.net/threads/tobi​as-rathjen-shooting-i​n-hanau-germany-shish​a-bars-on-february-20​th-2020.66422/




Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1




53%
(15 Stimmen)
Hans Knall sagte February 2020

Je eifriger die einen dafür kämpfen und den anderen vorschreiben wollen, was unter einer „gerechteren Welt“ zu verstehen sei, desto ungerechter wird sie.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

25%
(12 Stimmen)
jan eberhart sagte February 2020

Das ex-Labour Mitglieder auf Treffen der extremen Rechten anzutreffen sind, wo offen Antisementismus vorherscht im Namen der Palästinenser, zeigt, dass auch Linke ein Rassismusproblem haben.

Linkextreme​ und die RAF hatten in den 70-Jahren antisementitisches Gedankengut machten gemeinsame Sache der Stasi und und radikalen Palästinenser.

Das​ Attentat von Würenlingen sollte dem israelischen Aussenminister zwei El-Al-Flugzeuge vor die Füsse werfen. Da haben Linksradikale und radikale Palästinenser zusammengearbeitet.

Der Mossad wusste bescheid und ergriff Gegenmassnahmen, aus bestimmten Gründen (die wohlhweislich geheimgehalten werden bis heute) vertuscht wurden, warum die beiden Paketbomen nicht abgefangen wurden.

Bei Fluzeugentführungen zugunsten der Bader-Meinhof-Bande wurden Selektionen durchgeführt, um Juden speziell treffen zu könne, durchgeführt durch die Flugzeugentführer.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1