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Für Frauenstreik-Aktivist​​innen

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Tut etwas für die Umwelt.

Oder was die Frauenstreik-Aktivist​​innen sonst noch so anstellen könnten.

 

Als Umwelt-Indikator unserer Konsum- und Spassgesellschaft kann die Rücksand-Statistik des Online-Händlers Zalando dienen.

Kürzlich bin ich auf einen kurzen Zeitungsartikel gestossen.

Aus dem kleinen Bericht entnehme ich folgendes:

 

Allein der Online-Händler Zalando erhält jährlich rund 10 Millionen Pakete von Schweizer Kunden zurück, darunter ungefähr die Hälfte aller verschickten Kleider - ein CO2-Extra-Aufwand von 9000 Tonnen. Von den Damenoberkleidungsstü​​cken kommen gar zwei Drittel retour (von den schwarzen Herrensocken dafür fast keine).

Und weiter

Die Rücksendungen sind kalkuliert und gemäss einem Zalando-Manger sogar erwünscht, weil sie für ein "positives Kundenerlebnis" sorgen.

 

Liebe Frauen-Aktivistinnen.​​

Macht etwas dagegen, subito!

 

Konsum kurbelt die Wirtschaft an, sagt man.

Eine prosperierende Wirtschaft erzeugt Arbeitsplätze, das Ergebnis ist Vollbeschäftigung.

Vo​​llbeschäftigung wird ausländischen Arbeitskräften und Grenzgängern nach sich ziehen.

Allerdings auf Kosten unserer Umwelt.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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17%
(12 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte July 2019

Wehalb Herr Hofer nur gerade die Gewerkschafterinnen, die den Frauenstreik organisiert haben, ultimativ dazu auffordert speziell etwas gegen die Rücksendungen bei Zalando (!) zu unternehmen, ist mir schleierhaft. Das ist ja nicht das Arbeitsgebiet von Gewerkschafterinnen.


Mit dem Versand und den vielen Retouren verursachen alle Versandfirmen und ihre Kundinnen* eine gewisse Umweltbelastung, die bisher noch nicht gemessen worden ist. Möglicherweise sind die Portokosten zu wenig hoch, und Herr Hofer denkt hier an die Einführung einer Lenkungsabgabe, schlägt das hier aber nicht vor.


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55%
(11 Stimmen)
ueli hofer sagte June 2019

Anita Fetz tritt als SP-Ständerätin zurück. Sie sei zuversichtlich, dass es keinen Frauenstreik mehr brauch. Das wäre ja gut. Aber die Frauen-Aktivistinnen braucht es m.E. dennoch. Besonders um die Konsumwut einzudämmen. Was natürlich nicht heisst, dass die Männergesellschaft besser ist…

Frau Fetz hat sich, das muss ich sagen, von einer Linken Frau - am äussersten Rand, zu einer vernünftigen und sympathischen SP-Frau entwickelt. Die SP hat Grund, dieser Frau zu danken.



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