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Gesundheitswesen und kein Ende

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Immer wie­der wer­den die höchs­tens 10% KK Prä­mien von der SP pro­pa­giert, wobei der Rest durch Steuer­ein­nah­men be­zahlt wer­den soll. Vor ein paar Tagen habe ich ge­le­sen, dass die Prä­mien im nächs­ten jähr sin­ken sol­len. Ob das ein Wahl­ver­spre­chen ist, das nach den Wahlen im Sande ver­läuft ver­mag ich nicht zu sagen.

 

Es gibt viele KK-Lobbyisten (Parlamentarier), die von einzelnen KK Unterstützung erhalten /bis 140'000 Franken im Jahr/. Sie sagen, dass sie frei und ohne Einschränkung entscheiden können. Weshalb zahlen dann die KK’s ?, für nichts, aus Freude Prämien zu verschleudern.

 

BR Berset sollte sich darum kümmern, wie die Kosten des Gesundheitswesens reduziert werden können. Die KK’s haben zum Beispiel überhöhte Reserven, trotzdem steigen die Prämien.

 

 

Motion von Lorenzo Quadri (Lega dei Ticinesi):

Der folgende Motion fordert den Bundesrat auf, die Verordnung der Krankenversicherungsa​ufsichtsverordnung (KVAV), insbesondere Art. 2) Die Höhe der Kürzung wird nicht mehr "unter den Versicherten im geografischen Tätigkeitsgebiet des Versicherers" (Abs. 3), sondern auf kantonaler Ebene verteilt, da die Krankenkassenprämien auf kantonaler Ebene gebildet werden, um diejenigen, die zu hohe und zu niedrige Prämien gezahlt haben, angemessen zu berücksichtigen.

 

Gr​und

 

Die Frage der überhöhten Reserven der Krankenversicherer ist ein langjähriges Thema. Derzeit belaufen sich diese Reserven auf rund 8 Milliarden Franken. 190% sind in der Pflichtversicherung und 266% in der Zusatzversicherung gedeckt. In einer aktuellen Stellungnahme (Antwort auf die Anfrage Marco Chiesa SVP Tessin, 19.3839) erklärte der Bundesrat, er sei der Ansicht, dass "zu hohe Reserven zum Wohle der Versicherten reduziert werden sollten". Die aktuelle Verordnung, die Verordnung der Krankenversicherungsa​ufsichtsverordnung (KVAV) in Art. 26, sieht jedoch keine Verpflichtung zum Abbau überhöhter Reserven vor, wie vom BR befürwortet.

 

Damit der vom BR geäußerte Wunsch - "reduziert werden" - Wirklichkeit wird, muss der BR selbst die oben genannte Verordnung ändern, nach seinem Ermessen , indem er die derzeitige  Bestimmung in eine obligatorische umwandelt. Artikel 26 KVAV enthält jedoch auch eine weitere Verzerrung. Sie sieht vor, dass der Abbau überschüssiger Reserven zugunsten der Versicherten im gesamten Tätigkeitsbereich des Versicherers erfolgt (Abs. 3).

 

Dies hat zur Folge, dass Versicherte aus Kantonen mit niedrigen Prämien, die damit  so doppelt 

 bevorzugt werden, und solche aus Kantonen mit hohen Prämien gleichermaßen von einer Reduktion profitieren. Diese Ungleichheit ist verfassungswidrig und muss korrigiert werden. Bei der Ausschüttung der Gewinnrücklagen sind daher die kantonalen Unterschiede zu berücksichtigen.

 

 

Ein anderes Sparbeispiel: Die Uebertherapie in der Palliativmedizin. Wir haben in der Schweiz bekannten Arzt der Sterbende betreut und von Uebertherapie spricht : "Durch Übertherapie sterben wir schlechter und früher“ (und es kostet mehr,Jossi) Gian-Domenico Borasio

 

 

aus einem Interview:

ZEIT ONLINE: In der Medizin wird manchmal ein Schaden in Kauf genommen, um zu einer Heilung oder einer Verlängerung des Lebens zu kommen. Zum Beispiel während einer Chemotherapie. Schließt die Palliativmedizin all das aus?

Borasio: In der Palliativmedizin können wir den Patienten keine Heilungschancen anbieten, wir setzen aber auch nichts ein, was der Lebensqualität des Patienten schaden kann. Auf einem anderen Blatt steht, dass gute Palliativmedizin erstaunlicherweise lebensverlängernd wirkt. Es gibt eine berühmte Studie aus den USA, die zwei Patientengruppen mit fortgeschrittenem metastasiertem Lungenkrebs miteinander verglichen hat, also einer sehr schweren Erkrankung mit kurzer Lebenserwartung (New England Journal of Medicine: Temel et al., 2010 [http://www.nejm.org/​doi/full/10.1056/NEJM​oa1000678]). Die eine Gruppe erhielt frühzeitig eine palliative Versorgung, die andere nicht. In der Palliativgruppe hatten die Menschen eine bessere Lebensqualität, waren weniger depressiv und bekamen weniger Chemotherapien am Lebensende. Aber das erstaunlichste Ergebnis dieser Studie war: Diese Gruppe von Patienten lebte auch drei Monate länger.

ZEIT ONLINE: Wie erklärt man sich das?

Borasio: Es ist zum einen schon lange bekannt, dass das psychologische Wohlbefinden mit der Überlebenszeit zusammenhängt. Eine zweite Hypothese aber ist: Viele Krebspatienten bekommen am Lebensende Therapien, Chemotherapien oder Bestrahlungen zum Beispiel, die sie eigentlich nicht mehr vertragen können. Durch Übertherapie am Lebensende sterben wir nicht nur schlechter, sondern auch früher. Überspitzt formuliert, könnte man die Übertherapie am Lebensende als die häufigste Form der aktiven Lebensverkürzung bezeichnen.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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69%
(13 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte Vor 9 Tagen

Damit meine Repliken überhaupt eine Chance bekommen von den Angesprochenen gelesen zu werden, fühle ich mich genötigt, von neuem eine neue Kommentarrubrik zu eröffnen.

Der Grund ist wieder derselbe:
Bender hat in seinem Geldsystem-Wahn sieben Postings zwischen meine Dialogpartner gestellt.
In diesem Blog alleine kommt er auf 32 Postings! Das wird ihm nicht genügen.

Nun zur Sache.
Frau Votava
Ich halte nicht besonders viel von Komplementärmedizin, Frau Votava.
Grund: Der Schritt zur Heilkünstlerei, Kurpfuscherei, Schamanentum ist nicht weit.
Arlesheim, bzw. die Medizin der Anthroposophen ist etwas anderes. Da sind ausgebildete Aerzte am Werk. Ich habe gute Erfahrungen gemacht. Besonders mit ihrer Misteltherapie, vor vielen Jahren. Empfehlenswert.


​Herr Huber
Meckern Sie bitte dort, wo es nötig ist!
Will heissen, es gibt einfach Dinge, über die Sie schweigen sollten.

Wenn ein materiell echt armer Mensch in der Schweiz seine Zahnarztrechnung nicht bezahlen kann, hat er Anspruch auf "Ergänzungsleistung" Punkt.

Ferner lade ich Sie ein, dem Link zu folgen
https://www.m​edinside.ch/de/post/d​ie-schweiz-hat-das-be​ste-gesundheitswesen


Jetzt frage ich Sie: Was zum Teufel wollen Sie eigentlich noch?



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50%
(10 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor 9 Tagen

Weg mit dem KK-Obligatorium !


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5%
(19 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 9 Tagen

Mehr hier:
https://www.vi​mentis.ch/d/dialog/re​adarticle/hoechstens-​10-des-einkommens-fue​r-krankenkassenpraemi​en/
https://www.vime​ntis.ch/d/dialog/read​article/fuer-eine-soz​iale-einheitskrankenk​asse/


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89%
(18 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte Vor 9 Tagen

Herr SP-BR Berset sollte sich darum kümmern, wie die Kosten des Gesundheitswesens LEICHT sehr massgeblich reduziert werden könnten.

Nach einer OP benötigte ich ein Medikament, in den Ferien in Griechenland interessierte es mich wie viel dieses den Griechen kostet. Meine Vermutung bestätigte sich, gerade mal 1/4 des Preises von CHF 70.15 wie in einer Schweizer Apotheke. Dieses Medi wird aber nicht etwa in der EU, sondern in 3053 Münchenbuchsee in der SCHWEIZ produziert, also "Made in Switzerland".

Eine​ Möglichkeit für diesen grossen Preisunterschied könnte eine Berücksichtigung der minderen Kaufkraft in Griechenland sein, dachte ich.
Doch in Deutschland bekam ich das gleiche Medi auch für 1/4 des Preises in der Schweiz. Da ich es längere Zeit einnehmen muss, habe ich gleich vier Packungen gekauft und die Quittung der Krankenkasse (KK) eingereicht mit dem Hinweis, damit hätte ich für die KK wesentliche KOSTEN EINGESPART. Diese gab mir dann Bescheid: "Medi im Ausland gekauft, da wird grundsätzlich gar NICHTS vergütet". Auch mein tel. nochmaliger Hinweis, ich hätte es ja nicht für mich getan, sondern um der KK 1/4 Kosteinsparungen zu ermöglichen, half nichts. Was geht hier also ab, alles klar oder?

Ich empfehle ausschliesslich sich nur auf eigene Erfahrungen zu verlassen, nicht auf die meistens leeren falschen Versprechungen von Politiker/Innen, gerade vor Wahlen. Für mich heisst das, dass ALLE Parlamentarier/Innen die sich nachweislich - z.B. auch von der Pharmaindustrie - fürstlich bezahlen lassen, nicht mehr wählbar sind, denn dies würde 1-3 Milliarden Gesundheitskosten sehr leicht einsparen. Zuoberst stehen da diesbezüglich bei mir die FDP-Zürcher-Ständerät​e Noser und Jositsch, da können diese noch so treuherzig versichern: "Ich entscheide im Parlament gleichwohl immer neutral". Da müssen wir uns fragen, warum nehmen sie dann das Geld als Lobbyist an? Beide spielen i.S. Mandate hier in einer höheren Liga. Haben Sie denn schon einmal erlebt, nämlich dass Ihnen Jemand XX-tausende Franken bezahlt, aber keine Gegenleistung verlangte? Eben.

Solche "politischen Märlistunden" müssen bei uns Stimmbürger/Innen jetzt einfach nicht mehr ausschlaggebend sein, wen wir nach Bundesbern wählen für die nächsten vier entscheidende Jahre. Da wird nämlich endgültig entschieden ob die KK-Prämien weiter rasant ansteigen, ob die Stelle sicher, ob die Löhne weiter gedrückt werden können, ob die Schweiz mit diesem unmöglichen Rahmenvertrag einfach als weiterer Wagon an den EU-Zug angekoppelt wird, die EU-Kommissare jedoch Niemand ausser ihnen, schon gar keinen Schweizer in den Führerstand der Lok lässt, wir Schweizer/Innen also unsere ENTSCHEIDUNGSFREIHEIT​ endgültig verlieren werden.






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84%
(19 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte Vor 12 Tagen

"Jede Prämienverbilligung fördert den Anspruch, wegen jedem Boboli zum Doktor zu gehen."
habe ich weiter unten geschrieben.

Weil Herr Bender wieder mit seinem üblichen Geldsystemgeplapper drein funkt, sehe ich mich veranlasst eine neue Kommentarrubrik als Replik an Bender, Huber und Votava zu eröffnen.

Herr Bender:
Ich bitte Sie von neuem höflich aufzuhören, mir zu sagen, was ich zu denken habe.
Für Ihre Erkenntnis, dass wir uns im 21. Jahrh. befinden, Herr Bender, besten Dank. Hierfür gibt eine Belohnung in Form einer Bewertung, was ich eigentlich selten mache.

Herr Huber:
Ihr Kommentar enthält einige Wahrheiten.
Das Geld ist es eben. Der Eine nimmt's dem Anderen.
Wer zu kurz kommt sind die wenig Verdienenden.
Beispielsweise Handwerker im Lebensmittelsektor und Bauern.
Zumal deren Produkte im Verhältnis zu billig sind, wegen dem Einkaufen über der Grenze.
Das ist eben des Schweizers "Solidarität".
Oder ist es am Ende etwa Geiz und Egoismus?
Jene, die ein zu tiefes Einkommen haben, bekommen ja, wenn ich mich als Deutscher nicht irre, eine Art Prämienvergünstigung.​
Von dieser kann aber der Staat wahrscheinlich auch nicht unbeschränkt ausschenken.
Ein Dilemma halt.


Frau Votava:
"Darf ich persönlich werden, Herr Frischknecht?"
Sehr wahrscheinlich haben Sie meinen Namen verwechselt. Krähenbühl würde ich heissen. Wenn nicht, ignorieren Sie bitte meine Replik.

Dass Sie die Lungenentzündung überstanden haben, freut mich. Und ich wünsche Ihnen immer alles Gute.

Sie wollen doch wohl mit Ihrem Kommentar nicht sagen, dass ein bisschen Husten Verdacht auf Lungenentzündung und Spitalaufenthalt beansprucht werden soll. Bedenken Sie doch bitte, auch der Aufenthalt im Spital birgt ein Risiko. Nämlich das Risiko sich einem resistenten Virus auszusetzen. Ebenfalls lebensgefährlich!

​Sie geben die Aerzte schuld an der Ineffizienz der Gesundheitskosten. Ich glaube alle Beteiligten sind es. Eben sogar die Patienten! Ich weiss nicht, ob man Lungenentzündung ohne Antibiotika bekämpfen kann… Aber das Kaufen von Medikamenten über den Onlinehandel, vorwiegend in China, ohne Wissen der behandelnden Aerzte, ist vielleicht auch nicht die beste Lösung. Indessen, dieses Geschäft ist äusserst erfolgreich für die Lieferanten, die ihr Wissen meist gestohlen haben und ohne teure Auflagen produzieren. Läuft es schief, wird der Schweizerpatient auf Schweizerkrankenkasse​nkosten wiederhergestellt. Aber nicht nur die Schweizer - sondern auch alle anderen Menschen, die in der Schweiz leben.

Es sind dies unnötige Aufwände, die die Krankenversicherungen​ kolossal belasten!

Ich bin ein sehr alter Mann. Ich kriege jedes Jahr Husten, und Schnupfen. Sehr hartnäckig.
Mein Doktor ist stets meine liebe Frau. Sie ist zwar nicht Aerztin. Aber sie ist äusserst lieb!



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24%
(17 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 13 Tagen

Wieder eine Diskussion auf der Basis der Betrugssysteme, kreiert von Ökonomen und Regierenden.

Sie werden es kaum glauben, meine Hinweise fruchten leider wenig, aber es liegt am Umlagesystem über das Erwerbseinkommen.
Wi​e kann es sein, dass unterschiedliche Preise (Prämien) der Dienstleister, bewilligt werden, wenn doch die Leistung und die Qualität identisch sind? Ein Marktbetrugsspiel sondergleichen!
Bei der Vielfalt der Krankenkassen mit gleicher Leistung, völlig sinnlos, muss der Ausgleich eben gerecht stattfinden!
Das Franchisespiel gehört dazu. Im Wissen, dass mit dem Sterben die Krankheitskosten merklich ansteigen, im bestehenden Betrugssystem, ein unsäglicher Betrug!
Kein Mensch stellt sich diese Frage? Blöd gebildet, oder was?

Lösung: Die Pflichtpreise für das Gemeinwohl, Soziale und Gesundheit sind nachhaltig, über das Wirtschaftsaufkommen abzudecken und nicht als Betrugsversion, über das Erwerbseinkommen (nicht nachhaltig)! Dienen nur den Spielen und Wichtigkeit der Politiker und Ökonomen!

Sie werden es kaum vermuten, aber diese Ausgaben sind im Preis der gegenseitigen Leistung einkalkuliert und werden mit der zugeordneten frei verfügbaren Geldration (KK-Prämien mit Prämienverbilligung),​ zur Bedürfnisabdeckung getauscht und ergibt die Wirtschaftseinnahmen als Rückflussparameter!
​Geld ist und bleibt Planwirtschaft; denn ohne Kaufkraft kein Tausch!

So schwer zu begreifen, Ihr Daumen nach unten Drücker!



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81%
(21 Stimmen)
Otto Jossi sagte Vor 13 Tagen

Raffaele de Rosa, der neue Ge­sund­heits­di­rek­​ tor des Tes­sin, wollte sich über die Er­höhung der KK-Prä­mien im Tes­sin ein Bild ma­chen. Im libera.tv wurde be­rich­tet, dass er Ant­wor­ten von 4 grös­se­ren Kran­ken­kas­sen er­hal­ten habe, die sag­ten, sie woll­ten die Prä­mien im Tes­sin nicht er­höhen zum Teil sogar sen­ken. Sie seien von Bern getzwun­gen wor­den, die Prä­mien so an­zu­set­zen (+2.5% im Tessin).

Der Gesundheitsdirektor betont, dass er sich noch im Bereich der Möglichkeit befinde, da der Kanton über keine detaillierten Informationen verfüge. Seit einige Zeit erhalte der Kanton immer weniger Daten aus Bern. Der Kanton, der ja auch Sparmassnahmen einleiten kann, will klare Angaben von Bern. Er will sich dafür einsetzen , dass Bern die Daten an die Kantone zur Überprüfung der Prämienanpassung.

was wird hier verschwiegen ?




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47%
(19 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte Vor 29 Tagen

Ich denke ein Zurück zum fakultativen KK-Versicherungs-Mode​ll täten die Dinge schlagartig wieder auf ein normales Prämien-Level hieven.Ein klassisches Beispiel war der Hörgeräte-Markt.Als die IV noch die Hörgeräte bezahlte gab es diese nur in den Preis-Klassen von 4000 bis 8000 Franken oder gar darüber!Dann gab es einen Wechsel hin zu einer Kosten-Beteiligung mit dem halben Preis.Nun musste also der Schwerhörige einen Teil der Kosten selber mittragen.Plötzlich gab es eine grössere Auswahl an Hörgeräten,neue Hörgeräte-Geschäfte schossen,wie Pilze überall aus dem Boden und Konkurrenz und Diversität erhöhte sich und die Preise fielen um das 3 und 4 fache!
Warum nicht aus diesem Obligatorium aussteigen und denen, die eine Arztrechnung nicht begleichen können,mit einem zu bildenden Fond Hilfestellung bieten??
Wetten dass diese Prämien-Rafferei wie von Zauberhand abgestellt würde,und die Qualität der medizinischen Versorgung wohl nicht einmal allzu grossen Schaden nehmen täte..??


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63%
(24 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte Vor 29 Tagen

Jede Prämienverbilligung fördert den Anspruch, wegen jedem Boboli zum Doktor zu gehen.


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71%
(24 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 30 Tagen

Die einzige Möglichkeit die es gibt um die Krankenkassenprämien zu senken, ist die Einschränkung des Katalogs bezahlter Leistungen.
Alle anderen Varianten sind ausschliesslich Versuche, die unveränderten (respektive steigenden) Kosten auf andere abzuschieben. Das Grundproblem wird damit aber nicht behoben.


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61%
(18 Stimmen)
Ernst Baumann sagte Vor 30 Tagen

Mich interessiert, wann endlich die Gesundheitskosten angegangen werden. Die Einheitskasse hat nichts mit den Gesundheitskosten zu tun, sondern nur, wie diese finanziert werden soll.

Diese Disskussion ist nur eine Ablenkung, um von den hohen Gesundheitskosten abzulenken. Ebenso, ob sich mein Diskussionsbditrag um Kantönligeist, oder Aufgaben des Bundes handelt.

Anstatt sich um die wirklichen Probleme zu kümmern, werden heute alles darum herum bewirtschaftet.

Da​s kommt mir sehr bekannt vor, denn es wird heute auch so in Grossfirmen praktiziert.
Anschei​nend ist das so, damit die Arbeit nicht ausgeht. Die wirkliche Arbeit aber, die wird nicht getan.

Traurige neue Welt. Da frage ich mich, warum die Schweiz und die Swissness bachab geht.

Mich interessieren nur Kostenreduktionen, damit nicht Jahr für Jahr Prämienerhöhungen ins Haus flattern und zwar höher, als einst meine Monatsprämie überhaupt kostete.

Welcher Politiker nimmt sich diesem Thema an? Wer möchte gewählt werden?
Die Diskussion kann eröffnet werden.


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57%
(21 Stimmen)
Ernst Baumann sagte Vor 31 Tagen

Die SP bewirtschaftet die Krankenkassenverbilli​gung geradezu, durch Steuern, Prämienverbilligung und Rückzahlungen.

Die​se Pflästerlipolitik, ohne das Übel und die Ursachen anzupacken nervt mich sehr.

Das Problem sind nicht die hohen Prämien, sondern die Gesundheitskosten.
A​ngeblich sind die Patienten Schuld an der Kostensteigerung.

Das ist aber nicht so. Die Kostensteigerungen sind im BAG "produziert".
Ich würde mir hoffen, dass endlich die Kostentreiber angefasst würden nämlich:

Zu hohe Medikamentenpreise (die Preise lassen sich oft nicht rechtfertigen)

Zu viele teure Spezialärzte, vor allem aus dem Ausland, dafür Hausärztemangel
(Die​s hat verschiedenste Gründe Selbstbedienungsladen​ Schweiz, zu wenig selbst ausgebildetes Personal, Vernachlässigung der Ausbildung von eigenen Ärzten usw)

Zu viele Spezialtherapiestelle​n ( Beispielsweise gibt es schon in jeder Kleinstadt mehrere Röntgeninstitute, 》》》s.a. Hochrüsten von Spitälern)

Zu hohe Hilfsmittelpreise
(D​as BAG gibt die Preise vor. Die Preise sind oft ein vielfaches höher, wie im Ausland. Gehstöcke, Hörgeräte, CPAP-Geräte, Stabilisationshilfen für Gelenke, usw. und so fort.)

Gratiskrank​enkasse für Asylbewerber.

Hoch​rüsten von Spitälern und Ausbau
(Das Hochrüsten der Spitäler war beispielsweise in Aarau sichtbar, wo die ehemalige AMI Klinik und  das Kantonsspital beide eine Herzoperationen anbieten wollten. https://www.aargauerz​eitung.ch/aargau/kant​on-aargau/kantonsspit​al-aarau-will-eigene-​herzchirurgie-und-wen​det-sich-von-hirsland​en-ab-diese-reagiert-​verstimmt-133407347 )

Operationen, die nicht nötig wären, um die Spitäler auszulasten (https://www.blick.ch​/news/schweiz/schweiz​er-aerzte-geben-unnoe​tige-eingriffe-zu-op-​wahn-aus-geldgier-id3​034543.html.)


Zu​ hohe und falsche Ärztekosten
(https:/​/www.aargauerzeitung.​ch/aargau/kanton-aarg​au/honoraraffaere-che​farzt-manipuliert-ueb​er-500-abrechnungen-c​hefs-verschwiegen-aus​mass-132996868)



Und so weiter und so fort. Die Liste ist ganz sicher nie und nimmer vollständig.

Die Schweiz ist zu einem Selbstbedienungsladen​ verkommen.

Zusätzl​ich wird moniert von linker Seite moniert, dass es zu wenig Personal gäbe. Beispiel: https://www.vimentis.​ch/d/dialog/readartic​le/diagnose-chronisch​er-mangel-an-pflegefa​chpersonen/
Dass das aber hausgemacht ist, da die Zuwanderung geradezu die Spitäler mit ausländischen Patienten füllt, das wollen sie nicht sehen.

Die SP behauptet, dass die Rechte sich gegen Massnahmen wende.

Das kann aber nicht stimmen. Wie lange ist Herr Berset im Amt? Warum hat er obige Punkte nie angegriffen? Warum steigen die Gesundheitskosten stetig stabil und linear?

Nein, er ist sogar  der Bremser, der die Ursachen nicht sehen will. Beispiel
https://www​.tagblatt.ch/schweiz/​bundesrat-berset-zoeg​ert-gesundheitsreform​-hinaus-ld.1145720


Herr Berset wir dabei von seiner Partei heuchlerisch unterstützt.

Was hat Herr getan? Nichts, oder nicht viel. Er hat die Berechnungsgrundlage,​ die mittlere Prämie bei den  Krankenkassen eingeführt.

Anstat​t die Kosten im Gesundheitswesen zu senken wollte Herr Berset das Vorsorgesystem (Legislativthema) umbauen. Er vergriff sich dabei an der Gewaltenteilung. Wer wäre zuständig für neue Gesetze? Das ist doch das Parament und nicht der Bundesrat. Nun, das ist ein anderes Trauerspielthema! Die Kosten im Gesundheitswesen sind aber ein Exekutivthema.



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57%
(23 Stimmen)
Louis Blanchot sagte Vor 31 Tagen

Herr Bender der Oberlehrer von Herrn Jossi?


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13%
(24 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 31 Tagen

HÖCHSTENS 10% DES EINKOMMENS FÜR KRANKENKASSENPRÄMIEN:​​
https://www.viment​i​s.ch/dialog/readart​ic​le/hoechstens-10-d​es-​einkommens-fuer-k​rank​enkassenpraemien​/

FÜR EINE SOZIALE EINHEITSKRANKENKASSE:​
https://www.vimenti​s.ch/dialog/readartic​le/fuer-eine-soziale-​einheitskrankenkasse/​?open=231457&jumpto=2​31506


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20%
(25 Stimmen)
Inge Votava sagte Vor 31 Tagen

Was würde passieren, wenn die Versicherten nur 10% ihres Einkommens als KK-Prämie zahlen müssten? Die zahlreichen neuen Verbilligungen würden entweder den Steuerfuss oder die Abgaben erhöhen. Und dann? Jeder Politiker der solches verkündigen muss, begeht politischen Suizid. Vielleicht würden auf diese Art endlich Nägel mit Köpfen gemacht und das Gesundheitswesen grundlegend reformiert. Denn welcher Politiker will schon politischen Selbstmord begehen? Liebe Rechtsbürgerliche, betrachtet die Sache doch mal von diesem Standpunkt.


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