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Mit der SP wird alles teurer

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Der von Cor­riere del Ti­cino ver­öf­fent­lichte Kom­men­tar von Franco Ca­valli zu dem von Alain Ber­set vor­ge­schla­ge­nen Paket zur Be­gren­zung der Ge­sund­heits­kos­ten​​ und damit der Kran­ken­kas­sen­prä­​​mien lässt kei­nen Zwei­fel auf­kom­men.

Trotz einiger Vorschläge, über die es sich zu diskutieren lohnt, zeigt die Position des Locarnoneser Arztes, dass die Linke nur 1 Vorschlag zu fahren weiß, der bei den Schweizer Bürgern keinen Anklang findet. Das bedeutet, die Probleme nicht zu lösen.

Von der Idee bestimmt, dass alles auf Einkommen und Reichtum beruhen sollte, finden sich Sozialisten und Maximalisten der Linken mit mehr oder weniger Rottönen seit Jahren auf einer angeblichen Lösung für die Explosion der Gesundheitskosten durch ein Modell, das es in der Schweiz nicht zulassen würde, sich an der Wurzel einem System zu stellen. Ein System. das seit seiner Geburt Geld von allen Seiten bezieht. Niemand in diesem Land will eine Zweiklassenmedizin. Von Qualität für die Klassen, die in der Lage sind, mit exorbitanten Kosten umzugehen, und weniger effizient für diejenigen, die sich nicht die beste Versorgung leisten können.

Aber die Fronten, an denen man handeln kann, sind andere. Die Linke sieht sie einfach nicht, weil sie von einem ideologischen Erbe geblendet wird, das es ihr nicht erlaubt, über bestimmte Zäune hinauszugehen und ihre Politik nicht an die Bedürfnisse der Menschen anzupassen. Linke und SP tun so, als wüssten sie nicht, dass in der Gesundheitsökonomie, je mehr das Angebot erweitert wird, desto mehr die Nachfrage wächst. Sie konzentrieren sich lieber auf Illusionen.

Daher schlagen weder Cavalli noch Berset vor, zum Beispiel die Krankenhauskapazität zu reduzieren: Wenn Krankenhausbetten nicht genutzt werden, sollten sie entfernt werden. Aber das tun sie nicht. Die Liebhaber von Marx geben lieber vor, nicht zu wissen, dass die 37'965 Betten in der Schweiz oder 45,6 Betten pro 10'000 Einwohner zu viel sind. Ergo, sollten wir auch in dieser Hinsicht handeln. Ein Szenario, das sich seit Berset verschlimmert, er wurde im Parlament mehrfach aufgefordert, sich mit diesem Problem und auch mit den immensen Reserven der Krankenkassen zu befassen.

Geändert hat er nichts, aber es ist nach Ansicht von den meisten einer der Hauptfaktoren für die Höhe der Krankenkassenprämien.​​

Mit einem hat Cavalli Recht, wenn er den Chef des Eidgenössischen Departements des Innern kritisiert: Das Monopol der Pharmaindustrie, wegen dem die Preise für Medikamente (und zum Teil auch billigere Grosspackungen fehlen) in unserem Land oft inakzeptabel sind, muss gebrochen werden. Welcher BR der SP wird darauf achten, dies zu brechen. Wetten werden akzeptiert.

Daher muss ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Interessen von Ärzten, Pharmaunternehmen, Apothekern, Krankenhäusern, Krankenkassen und vor allem Patienten gefunden werden, um zu verhindern, dass 40 % der Familien, die sich aufgrund der Gesundheitskosten bereits an der Grenze des finanziellen Zusammenbruchs befinden, in den Abgrund fallen.

 zum Teil aus der Homepage mit persönlichen Aenderungen von https://michelemoor.c​h/category/articoli/

Denkt daran bei Wahlen mit den SPler und den Linken wird alles teurer.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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36%
(11 Stimmen)
beb rofa sagte September 2019

Es ist nicht die SP, die schuld ist an den hohen Krankenkassenprämien,​​ es ist das System. Extrem teure Krankheiten oder Operationen oder seltene Krankheiten, die sehr teuer sind sollten nicht vom Prämienzahler bezahlt werde müssen. Dafür sollte die Allgemeinheit aufkommen. Zum Beispiel könnten die Kantone zu diesem Zweck in eine gemeinsame Kasse einzahlen.

Hinzu kommt, dass die unzähligen Krankenkassen einen unnötig hohen Verwaltungsapparat haben.



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54%
(13 Stimmen)
Karlos Gutier sagte September 2019

Klar, wenn die SP Ideen hat kostet das uns immer Unsummen von Geld. Natürlich können Leute die keine Ahnung von Arbeit haben auch nicht wissen woher der Steuerfranken kommt, daher werfen die Links-Grünen und die Piraten das von andern verdiente Geld mit beiden Händen zum Fenster raus.

Darum nicht wählbar !


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67%
(15 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte September 2019

Immerhin, Berset steht doch noch besser auf dem Boden als Cavalli. Dieser gehört nun wirklich in den Ruhestand!


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38%
(21 Stimmen)
Emil Huber sagte September 2019

Wieder so ein Beitrag, der nach Schuldigen (SP) statt nach Lösungen sucht.
Man sollte mal diesen Beitrag lesen, da steht, wo es "krankt"

Medizinis​che Über- sowie vermeidbare Fehlbehandlungen sind Delikte, die meist ungeahndet bleiben. Infosperber bricht ein Tabu.

https://www.​infosperber.ch/Artike​l/Gesundheit/Arzte-Sp​italer-Fehler-Verletz​ungen-niemand-weiss-w​ie-viele

Das Hauptproblem ist eben, dass das "Gesundheitswesen" zum profitablen Geschäft verkommen ist wo nicht mehr Heilung, sondern Gewinn und Profit an oberster Stelle steht.
Spitäler werden heute wie Firmen geführt und sind mit einer riesigen Bürokratie versehen worden wo Ärzte & Pflegepersonal bald mehr Zeit mit Administration statt Patienten verbringen.



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71%
(24 Stimmen)
Otto Jossi sagte September 2019

Leserreaktionen auf die KK Prämien 2020:

Und jetzt, was? Sollen wir jubeln? Sicher nicht. Die prämien könnten mind. um 20% gesenkt werden, wenn man die unsinnigen TV Werbespots, Zeitungs-und Plakatwerbung der KK verbieten würde, ausserdem die Löhne in den Teppichetagen auf max. 400'000.- pro Jahr deckeln würde. Medikammentenpreise auf Niveau Deutschland anpassen und die 1A Mietanlagen der KK Büros (unnötig) verbieten.

Herr Berset, wann sind endlich die Krankenversicherungsp​rämien im Landesindex der Konsumentenpreise? Die Teuerung würde ganz anders aussehen.


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50%
(16 Stimmen)
Brian Bader sagte September 2019

«Herr Berset, wann sind endlich die Krankenversicherungsp​rämien im Landesindex der Konsumentenpreise?»

https://www.bfs.adm​in.ch/bfs/de/home/sta​tistiken/preise/erheb​ungen/kvpi/kvpi.html




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7%
(14 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2019

Danke für den Link, Herr Bader. Hier der Text:

"Der Landesindex ist als Preisindex konzipiert und ist ein Massstab für die Teuerung der für die privaten Haushalte bedeutenden Waren und Dienstleistungen. Nicht zum privaten Konsum gehören jedoch z.B. Ausgaben für den Kauf von Immobilien oder Wertpapieren, Unterhaltszahlungen, direkte Steuern, Kranken- und Sozialversicherungsbe​iträge. Diese - zum Teil bedeutenden - Haushaltausgaben gehören nicht zu den im LIK erfassten Konsumausgaben, weil sie lediglich der Finanzierung eines bestimmten Konsums dienen. Versicherungsprämien gehören zu den so genannten Transferzahlungen. Diese fliessen in Form der Versicherungsleistung​ im Falle eines versicherungsrelevant​en Ereignisses wieder an die Haushalte zurück. Der daraus finanzierte Konsum, z.B. Spitalaufenthalte, ärztliche und paramedizinische Leistungen, Spitex, Medikamente, Brillen, Krücken usw., ist indessen bereits im LIK enthalten und wird für die Teuerungsentwicklung erfasst."

Mehr hier:
bfs.admin.ch/b​fs/de/home/statistike​n/preise/erhebungen/k​vpi/kvpi.html


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60%
(15 Stimmen)
paulo bernasconi sagte September 2019

Also könnte Herr Berset die Gesundheitskosten (zum Beispiel bestimmte Medikamente, bestimmte Operationen, Spitalaufenthalte, Kosten für Krankenstation der Altersheime) in den Preisindex aufnehmen.


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46%
(13 Stimmen)
Otto Jossi sagte September 2019

Beitrag von Rudolf Oberli;

21. September 2019

Häufig zählen Krankenkassenprämien nicht zum Existenzminimum. Diese Berechnungspraxis birgt aber die Gefahr, dass Schuldnerinnen* in einen Teufelskreis geraten, aus dem sie nicht mehr herausfinden können: Es folgen nämlich weitere neue Betreibungen, statt Schuldensanierungen.



Die Grundlage dieser unsozialen Berechnungspraxis ist ein Urteil des Bundesgerichts. Von ihm werden lebensnotwendige Ausgaben nicht zum Existenzminimum gezählt, wenn sie in der Vergangenheit nicht zuverlässig bezahlt worden sind.

Beim Eintreiben der ausstehenden Prämien sind die Krankenkassen sehr schnell und zuverlässig, was die in die Höhe schnellende Zahl der Betreibungen erklärt. Diese wiederum treiben auch die Umsätze der Betreibungsämter in die Höhe. Zu eigentlichen Profitzentren wurden diese Ämter insbesondere in der Westschweiz und im Kanton Bern. Seit einer grossen Reform 2010 machen die Betreibungsämter im Kanton Bern mit den Gebühren immer grössere Gewinne. So sind die Erträge von 6.8 auf 17 Mio CHF angewachsen.

Mehr hier:
mittellaendisc​​he.ch/2019/09/21/sch​u​ldenfalle-krankenka​ss​e-betreibungsämter​-pr​ofitieren/

Es ist aber nicht eine Aufgabe der Betreibungsämter, Gewinn zu machen. Im Gegenteil: Die Betreibungsämter müssen die ausstehenden und laufenden Krankenkassenprämien aus dem gepfändeten Geld bezahlen. Das Bundesgericht lässt den Behörden diesen Ermessensspielraum.



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45%
(11 Stimmen)
Brian Bader sagte September 2019

«Also könnte Herr Berset die Gesundheitskosten (zum Beispiel bestimmte Medikamente, bestimmte Operationen, Spitalaufenthalte, Kosten für Krankenstation der Altersheime) in den Preisindex aufnehmen.»

Lesen Sie den Text nochmals durch, Herr Bernasconi. Berset könnte nicht, sondern diese Kosten sind bereits im Index enthalten.

«Der daraus finanzierte Konsum, z.B. Spitalaufenthalte, ärztliche und paramedizinische Leistungen, Spitex, Medikamente, Brillen, Krücken usw., ist indessen bereits im LIK enthalten und wird für die Teuerungsentwicklung erfasst.»



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57%
(7 Stimmen)
beb rofa sagte September 2019

Herr Bader,
der Landesindex ist kein Masstab für die effektive Teuerung. Die Lebenskosten nehmen meistens mehr zu als der Landesindex hergibt.


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68%
(28 Stimmen)
Werner Nabulon sagte September 2019

Mit einem Modell,
So bald der Kunde krank ist, fällt die Pflicht für die Kranken Kassen Prämie weg, das solange, bis der Kunde wieder gesund ist...
Könnte man den Verdacht entkräften, dass es dem Gesundheitswesen nur um Profit Optimierung und nicht wirklich um die Kranken Kunden geht.


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27%
(26 Stimmen)
Brian Bader sagte September 2019

Gut kopiert ist halb geschrieben, Herr Bernasconi. Ihre Absätze sollten als Zitat gekennzeichnet werden.

Das meiste von ihrem Beitrag schrieb Michele Moor:

«Der heute von Corriere del Ticino veröffentlichte Kommentar von Franco Cavalli zu dem von Alain Berset vorgeschlagenen Paket zur Eindämmung der Gesundheitskosten und damit der Krankenkassenprämien lässt keinen Zweifel offen.» Übersetzt aus:

https://www.l​iberatv.ch/speciali/e​lezioni-federali-2019​/1388426/michele-moor​-vs-franco-cavalli-un​a-sinistra-incoerente​-e-gia-in-preda-a-fai​de-interne




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23%
(26 Stimmen)
Brian Bader sagte September 2019

«…dass die 37'965 Betten in der Schweiz oder 45,6 Betten pro 10'000 Einwohner zu viel sind.»

Die Anzahl Betten pro 10'000 Einwohner variieren von Kanton zu Kanton, Herr Bernasconi. Auch die Anzahl Spitäler pro 100'000 Einwohner sind je nach Kanton unterschiedlich. Eine eventuelle Zusammenlegung von Spitälern ist eine kantonale Angelegenheit.

«Die Kantone sind für die Planung der Spitäler verantwortlich. Bei den Bergkantonen mag es bis zu einem gewissen Mass verständlich sein, dass sie auch in schwer erreichbaren Regionen (Klein-) Spitäler haben möchten. Aber auch bei Nicht-Bergkantonen sind kleine Spitäler zu finden. Die Politik hat häufig Mühe, wenn es um Zusammenlegung oder Schliessungen von Kleinspitälern geht. Auch sehr kleine Kantone oder gar Regionen wollen aus Prestigegründen oft nicht auf «ihr eigenes Spital» verzichten. Interkantonale Zusammenarbeit ist leider selten.»

https://w​elches-spital.ch/fall​zahlen/

Die Bettenbelegung der Spitäler beträgt durchschnittlich 83%, wobei die 17% nichtbelegten Betten ja nichts kosten, weil niemand darin behandelt wird.

Österreich hat weitaus mehr Betten pro 10'000 Einwohner mit der ähnlichen Topographie:

Bette​n pro 1000:
http://www.kaz​.bmg.gv.at/fileadmin/​user_upload/Betten/4_​G_Betten_jeEW.pdf




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