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Schweiz wird den "Gesundheitstourismus​​" 2020 bewerben

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Der Pro­mo­ter Schweiz Tou­ris­mus hat ein neues Ziel. Die Schweiz zukünf­tig als Rei­se­ziel ins Auge ge­fasst wer­den, wenn es um einen Ge­sund­heits­ur­laub​​ geht. Dazu sol­len auch in China, Russ­land und den Golf­staa­ten ver­mehrt Wer­be­ak­tio­nen statt­fin­den. Schließ­lich sei in die­sen Län­dern ein großer Be­darf an fach­me­di­zi­ni­sche​​r Be­hand­lung vor­han­den. Die Zahl der Pa­ti­en­ten, die aus dem Aus­land stam­men, soll somit bis 2022 ver­viel­facht wer­den. Um dies zu rea­li­sie­ren hat Schweiz Tou­ris­mus schon einen Plan und ist somit an eine große An­zahl an Kli­ni­ken und Schwei­zer Spitä­lern her­an­ge­tre­ten.

Der Jah­res­um­satz durch Ge­sund­heits­tou­ris​​­mus soll in den nächs­ten zwei Jah­ren um ein Vier­tel an­stei­gen. Die Schweiz gilt als be­lieb­tes Gesundheitsreiseziel.​​

Die Zahl der Pa­ti­en­ten, die aus dem Aus­land stam­men und günstiges Reisen mögen, lag 2017 bei rund 35.900. Mit dem Auf­ent­halt in Kli­ni­ken und Schwei­zer Spitä­lern stell­ten sie circa zwei Pro­zent der Ge­samt­pa­ti­en­ten dar. Dabei reis­ten über 17.000 der Ge­sund­heits­tou­ris​​­ten als Selbst­zah­ler an.

Schweiz Tou­ris­mus will die Schweiz da­hin­ge­hend noch at­trak­ti­ver ma­chen und hat laut einer Mit­tei­lung Ko­ope­ra­tio­nen mit rund 20 Kli­ni­ken und Schwei­zer Spitä­lern ans Lau­fen ge­bracht. So sol­len zukünf­tig noch mehr Pa­ti­en­ten aus dem Aus­land an­ge­spro­chen und auf­ge­nom­men wer­den.

Die aus dem Aus­land stam­men­den Pa­ti­en­ten, die sich einer Pri­vat­be­hand­lung un­ter­zie­hen, rei­sen laut dem Pro­mo­ter in der Regel mit An­gehö­ri­gen als Be­gleit­per­son an. Somit wer­den nicht nur die Pa­ti­en­ten­bet­ten be­legt, son­dern auch eine Viel­zahl an zu­sätz­li­chen Plät­zen. Da­durch wird die durch­schnitt­li­che Be­le­gung durch Ge­sund­heits­tou­ris​​­ten und Be­glei­tung auf rund 490.000 pro Jahr ge­schätzt.

Genau dort will Schweiz Tou­ris­mus an­set­zen und hat durch die Ko­ope­ra­tio­nen noch mehr Plätze für ihre An­ge­bote ge­schaf­fen, wo­durch sich der Um­satz durch den Tou­ris­mus im me­di­zi­ni­schen Sinne bis 2022 we­sent­lich er­höhen soll. Wer also eine Reise buchen möchte, hat nun einen zusätzlichen Anreiz. 

Da die Tou­ris­ten, die billig reisen möchten, nicht nur für die Un­ter­kunft und Ver­pfle­gung zah­len, son­dern auch für Un­ter­neh­mun­gen und Ak­ti­vitäten, be­trägt der tou­ris­ti­sche Um­satz der­zeit pro Jahr rund 196 Mil­lio­nen Fran­ken. Durch die Stei­ge­rung der Res­sour­cen und Ka­pa­zitäten sieht der Pro­mo­tor eine Mög­lich­keit, den Jah­res­um­satz in den nächs­ten zwei Jah­ren um ein Vier­tel zu stei­gern. Somit würde die Schweiz auf­grund des großen An­ge­bo­tes auf einen Jah­res­um­satz von rund 245 Mil­lio­nen Fran­ken nur al­leine durch den Ge­sund­heits­tou­ris​​­mus kom­men.


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(7 Stimmen)
Otto Jossi sagte November 2019

Frau Wimstein Sie sind Wissenschaftlerin aus Deutschland und schreiben immer wieder über die Schweiz. Sie dokumentieren eine Tatsache, ohne dass Sie Ihre Meinung kund tun. Können Sie mir wenigstens sagen, wie Sie auf diese Zahlen kommen, Spitäler werden in der Schweiz von den Kantonen subventioniert. Wie wird das hier berechnet ? Sind diese Spitäler dann nur für Touristen und die Schweizer haben mit ihrer Grundversicherung keinen Zugang. Wird so das Spitasterben verhindert ? Sind diese Spitäler in Schweizer Hand oder in Deutscher Hand ?


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