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Überbrückungsrente: Instrument gegen Begrenzungsinitiative​!

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Überbrückungsrente für 60-jäh­rige Aus­ge­steu­erte statt So­zi­al­hil­fe: Das wird teuer und ist kontraproduktiv.

Das wird teuer und unterläuft die Bemühungen um Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen für Ältere. Natürlich wird der primäre Arbeitsmarkt für Ältere immer prekärer. Die Überbrückungsrente ist aber ein falscher Anreiz für die Arbeitgeber, ältere Arbeitnehmende nicht einzustellen oder zu entlassen. Wenn nichts mehr hilft, gibt es immer noch genügend sinnvolle Arbeit, auch für diese älteren Arbeitskräfte im öffentlichen Bereich (Gesundheitswesen, Bildung, Natur- und Landschaftsschutz, Umweltschutz). Dafür muss ein sekundärer Arbeitsmarkt aufgebaut und mit öffentlichen Mitteln unterstützt werden. Das ist volkswirtschaftlich sinnvoller als ein bedingungsloses Einkommen ohne Gegenleistung in Form einer Überbrückungsrente.

D​ie Überbrückungsrente ist ein Zückerchen im Kampf gegen die vom Mainstream gefürchtete Begrenzungsinitiative​. Man merkt die Absicht, und man ist verstimmt.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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100%
(6 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte November 2019

Im Rahmen der Möglichkeiten sollten die Firmen die soziale Verantwortung wahrnehmen. Entsprechend bin ich gegen einen unnötigen Aufbau eines sekundären Arbeitsmarkts damit Unternehmen nicht unnötig «verwöhnt» werden. Somit sollten auch Überbrückungsrenten nicht die Regel werden.


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50%
(6 Stimmen)
Ernst Baumann sagte November 2019

Die Überbrückungsrente mag sinnvoll sein, aber nicht mit der Finanzierung wie vorgesehen. Das ist wie immer in der Politik, die Betroffenen bezahlen das ganze Desaster mit.

Seien wir einmal ehrlich. Das was der Bundesrat hier macht, das sind nur Plästerli auf Wunden, die er mit seiner EU freundlichen Politik und zu Gunsten der Grosskonzerne, die eh nicht mehr in der Schweiz produzieren, dafür aber zu Lasten von Klein- und mittelgrossen Betriebe, verursacht.

Meinte​ es der Bundesrat ehrlich, würde die ganze Finanzierung ganz anders angesetzt, nämlich mit einem Bonus-/Malussystem, das die Renten selbst finanziert. Firmen, welche 50 plus ausmustern, müssten einen Malus bezahlen, Firmen, welche 50plus für mindestens ein Jahr beschäftigen bekämen einen Bonus. 50plus müssten mitfinanziert werden.

Der Clou, da ein Ausmustern kosten würde, sähen sich Firmen nicht veranlasst, auf Grund von den Überbrückungsrenten, 50plus erst recht auf die Strasse zu stellen. Firmen, die sich anständig verhalten, hätten dabei nichts zu befürchten, oder bekämen sogar einen Bonus.

Was der Bundesrat hier macht, gehört zu den politschen Ränkespielchen, nur, um die Ursache nicht bekämpfen zu müssen. Und - klar, die Gewerkschaften fallen darauf herein. Dabei, ein 50plus Ausgemusterter verliert nicht nur den Lohn, sondern finanziell wird für ihn das Dreisäulensystem ungültig. Unter Umständen verliert er noch sein Eigenheim und sehr viel, was er für die gesunde Altersvorsorge aufgebaut hat.


Zu welchem Preis? Dass die Zuwanderung weiterhin die Blase aufbläht, die Natur verschandelt wird mit Betonklötzen, viele Gemeinden immer mehr einer Infusion unterzogen werden müssen, damit die fehlende Infrastruktur erweitertbwerden kann, oder Schulhäuser, oder Schwimmbäder überhaupt saniert werden können. Dass immer mehr Tiere, aufgrund der schwindenden, zusammenhängigen Naturgebiete aussterben. Dass immer mehr Bauern aufgeben müssen? Für immer grösseren Dichtestress bei Bahn und auf der Strasse?

Sagen wir ja zur Begrenzung und sorgen wir dafür, dass 50plus ein sorgenfreieres, wohlverdientes Dasein haben dürfen. Unterbinden wir die politsche Manipulation des Bundesrates und sagen ja zur Begrenzung.


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71%
(7 Stimmen)
jan eberhart sagte November 2019

So ist es. Die Angst muss ja Bundesbern riesig sein, dass dies bis Mai 2020 im Parlament durchgepeitscht werden soll.

Wenn die Argumente so gut wären, könnte man ja die Volksabstimmung gelassen erwarten.

Da die Alten aber eher wählen als die Jungen, muss man sich wohl absichern.

Ebenso die drakonischen Massnahmen im CO-2-Steuer-Gesetz.


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83%
(12 Stimmen)
Werner Nabulon sagte October 2019

Da bin ich nicht mit der SVP einig, welche das Ablehnt. Bin aber dafür, wenn Konzerne Leute entlassen, dass die Dick zur Kasse gebeten werden.


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33%
(12 Stimmen)
Georg Bender sagte October 2019

Es kann nur etwas teurer werden, wenn dafür Geld fehlen würde. Nur Menschen, welche glauben, das Geld werde von den Reichen «gestiftet», sind geistig immer noch im Mittelalter verblieben, oder von der Neoklassik beseelt.
Metapher: Wenn man die Badewanne mit Wasser füllt und dabei achtet, dass kein Wasser verloren geht, wird nie Wasser fehlen. Genau so ist es mit dem Geld!
Das Geldsystem ist keine Milchbüchlirechnung. Die Geldschöpfung in Umlage besteht eben aus nicht getilgten Bankkrediten und nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen (Geldentstehung). Das Volumen wird nicht zwingend weniger, wenn die Automatisierung die Bedürfnisabdeckung der Menschen übernimmt. Aus den Rentenausgben, Sie werden es kaum erahnen, werden Wirtschaftseinnahmen welche wieer umgelegt werden müssen, andernfalls der Geldkreislauf nicht funktionieren könnte. Die frei verfügbare Geldration, wird ohne jegliche Sozialinstitutionen, von der Wirtschaft an den Staat und an die Konsumenten weitergeleitet.
Was man auch längst wissen sollte: Das Geld (Ziffern in den Bankbuchhaltungen) für den Wirtschaft-,Steuer- und Sozialstaat wird mit der Geldschöpfung «gedruckt».




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46%
(13 Stimmen)
Urs Gassmann sagte October 2019

Herrn Schneiders Darlegung ist überaus einleuchtend.


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