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Wahlkampf auf Kosten von Kindern?

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Sie for­dern also einen De­ckel der So­zi­al­hilfe für Fa­mi­lien mit mehr als drei Kin­dern. Was gibt Ihnen das Recht Bür­ge­rin­nen und Bür­gern in die­sem Lande die Fa­mi­li­en­pla­nung vor­zu­schrei­ben? Wie kom­men Sie dazu, be­wusst das Kin­der­wohl zu ge­fähr­den? Sieht für Sie so In­te­gra­tion aus­? 

"Drei Kinder sind genug" lautet Ihr Vorstoss, und Sie fordern, dass für grössere Familien die Höhe des Grundbedarfs und der Mietzinsrichtlinien gedeckelt wird. Gemäss Aargauer Zeitung zielen Sie insbesondere auf Migranten-Familien ab. Die Sozialhilfequoten bei Ausländerinnen und Ausländern ist im Aargau rund dreimal höher als bei Schweizerinnen und Schweizern und jeder fünfte Sozialhilfempfangende​ stammt aus Afrika. In diesen Kulturkreisen seien Grossfamilien alltäglich, die Geburtenrate bei Eritreerinnen beispielsweise sei viermal so hoch wie bei Schweizerinnen, so Bircher. So werden Sie in der Aargauer Zeitung zitiert. 

Sie versuchen also eine Volksgruppe gezielt zu benachteiligen und sind erstaunt wenn man Sie als Rassistin bezeichnet? Sie wollen die Existenzsicherung von Kindern gefährden und sind erstaunt, dass dies für andere als menschenverachtend gelten könnte? Sie sind erstaunt, dass Nationalratskandidat Florian Vock Sie als Rassistin bezeichnet? Wenn man gezielt gegen eine Volksgruppe  vorgeht, was anderes als Rassismus ist das dann? 

Sie gefährden bewusst das Kindeswohl! Sie sind Sozialvorsteherin einer Kleinstadt und betreiben Wahlkampf auf Kosten der Ärmsten. 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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0%
(11 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2019

"Sie for­dern also einen De­ckel der So­zi­al­hilfe für Fa­mi­lien mit mehr als drei Kin­dern."

Wer ist "Sie", bitte?


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63%
(16 Stimmen)
Urs Gassmann sagte September 2019

Herr D. Peter nennt die Migranten als „Volksgruppe“; ich bezeichne sie – natürlich mit Ausnahmen –
als parasitäre Eindringlinge, denn sie sind vornehmlich zugewandert mit der Absicht, von unseren Sozialeinrichtungen zu profitieren . Florian Vock, rühriges Mitglied unzähliger Verbände , z.B. Pink Cross, Milchjugend, Regenbogenhaus usw., ist eine etwas zu schwache Nummer unter den SP-Nationalrats-kandi​daten, um ihn als gewichtigen Qualifizierer von Grossrätin Martina Bircher zu nennen– Herr Peter führt nicht einmal ihren Namen auf und beweist so seine Schludrigkeit beim Verfassen seiner Schmähschriften. Der Grünschnabel Vock hat nun deswegen allerdings eine Verurteilung wegen Verleumdung zu gewärtigen. „Ausländer“, das ist keineswegs eine bestimmte Ethnie, die vom Rassismusartikel eingeschlossen wird, weshalb eine Beschimpfung als „Rassistin“ zum vornherein verfehlt ist. Martina Bircher, auch Vizeammann von Aarburg, hat mit der Immigration beruflich zu tun und äusserte sich aufgrund von nichts anderem als ihrer Erkenntnisse, im speziellen Fall über die Migration und den mit den damit verknüpften Missstand. Nach den Herren Peter und Vock darf darüber nicht geredet werden, und sie versteigern sich auf Beschimpfungen, nicht zuletzt auch, um der SVP eins auszuwischen.



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57%
(14 Stimmen)
jan eberhart sagte September 2019

Erstaunlich, was heute "rassistisch" ist.

Anstatt solche Bagatellen sollte man sich mehr um die Rohinga kümmern, die neu mit Wachtümern und Stacheldraht "beschützt" werden sollen.

Oder Unruhen in Südafrika. wo Südafrikaner andere Afrikaner überfallen und brandschatzen wg. der schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse. Soviel zur Regenbogennation a la Mandela. An der wirtschaftlichen Situation haben weder Mandela noch sein Nachfolger etwas gross geändert.

Oder die Uiguren in China. Der Genosse Stalin hätte sein Freude, mit welcher Leidenschaft die China-KP das Erbe noch nicht vergessen hat.


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23%
(13 Stimmen)
Georg Bender sagte September 2019

Weiterbildung, fernab der betreuten manipulierten Bildung, zur Heilung vom Virus Zahler:

Würden die Menschen aus der betreuten Bildung, nicht vorsätzlich mit dem Zahler Virus infiziert, es gäbe solche Diskussionen nicht. Die SVP-Gesinnung hätte keine Chance!

Die Geldschöpfung deckt die Systeme Wirtschaft, Staat und Soziales ab. Wir zahlen nicht, wir erbringen die gegenseitige Leistung zur Abdeckung der Bedürfnisse mit Geld aufgewogen, bestehend aus nicht getilgten Bankkrediten
Mit der Zuordnung der Kaufkraft aus Geldschöpfung beginnt die Verwerfung; denn die zugeordnete frei verfügbare Geldration bestimmt den Grad der Bedürfnisabdeckung.

Es fehlt kein Geld - ergo muss in seltenen Fällen der Staat aushelfen. ER bestimmt den Rückfluss im Rahmen der Stärke der Volkswirtschaft.
Ohn​e Ausgaben keine Einnahmen, nicht umgekehrt, werte SVP Denker!
Herr Blocher, zahlt wie wir alle keine Steuern und Sozialabgaben; denn auch sie erhalten das Geld nicht vom Himmel!
Der Kirchenaustritt zur Umgehung der zugeordneten Weiterleitungsanteile​ im Einkommen von Frau Matullo-Blocher, funktioniert eben nur im geltenden Umlagebetrugssystem über das Erwerbseinkommen! Sie macht eigentlich Unterschlagung; denn sie dürfte die einkalkulierten Anteile nicht für sich behalten!
Bei korrekter Umlage über die Wirtschaftseinnahmen,​ Umsatz an die Endbenutzer, wäre diese Spielform nicht möglich!



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27%
(15 Stimmen)
willi mosimann sagte September 2019

Da zeigt sich einmal mehr die Logik der SVP.

Die Aargauer SVP-Politikerin Martina Bircher will die Familienplanung von Sozialhilfebezügern regulieren. Bei drei Kindern müsse Schluss sein, findet sie.

Dann stellt mann fest, oh wir haben zuwenig eigene Arbeitskräfte, jetzt müssen Ausländer unsere Lücken füllen. Nur sind die Ausländer generell unsere Feinde (EU, Muslime, anders Denkende, etc.)
Wer SVP wählt hat schon sonderbare Gene....




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50%
(14 Stimmen)
Karlos Gutier sagte September 2019

Wir mussten uns auch einschränken und sagen; 2 Kids können wir mit unserem Einkommen und unserer Situation anständig durchbringen. Nur wenn man Sozialhilfebezüger ist gilt das ja nicht, je mehr Kids mehr Geld um Zigi und Alk zu kaufen,
Die arbeitende Familie soll sich einschränken, die nicht arbeitenden sollen sich ausbreiten.


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63%
(16 Stimmen)
Alex Schneider sagte September 2019

Und wenn Familien mit vielen Kindern in finanzielle Schwierigkeiten kommen? Wo bleibt da die Eigenverantwortung? Auch Raucher*innen werden mit hohen Tabaksteuern für ihr ungesundes Verhalten sanktioniert.


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