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Was bringt die PFZ? Nutzen und Schaden

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Mit der PFZ ent­stand auf brei­ter Front ein Lohn­druck, wel­cher nicht von der Hand zu wei­sen ist. Wenn durch­schnitt­lich 56\'000 neue Stel­len pro Jahr ge­schaf­fen wur­den (ab 2002 an­stei­gen­d), ist das für die klei­nen Verhältnisse in der Schweiz, ab­so­lu­ter Wahn­sinn! Rech­net man pro neu ge­schaf­fene Stel­le, die Hälfte durch Ausländer be­setzt, durch­schnitt­lich 1 Per­son Fa­mi­li­ennach­zug, kom­men wir auf ca 28’000 zusätzliche Bürger! Trotz­dem, dass viele Stel­len ge­schaf­fen wur­den, haben wir, be­zo­gen auf die dau­ern­de, starke Kon­junk­tur, eine re­la­tiv hohe Ar­beits­lo­sig­keit von zwi­schen 120-180­Tau­send, viel­leicht auch mehr. Ein gros­ser Teil die­ser neuen Stel­len – viel­leicht der grössere Teil - sind von der öffentlichen Hand (Bund, Kan­tone und Ge­mein­den, was die Bud­gets aufblähen wird) und im Ge­sund­heits­we­sen ge­schaf­fen wor­den (was die Krankenkassenprämienz​usätzlich be­las­tet) Zudem ist natürlich ein Teil der Ar­beit­su­chen­den nur vorübergehend Ar­beits­los, ich denke 3 – 6 Mo­na­ten, was sich im nor­ma­len Kreis­lauf be­wegt. Wie viel wäre die nor­male So­ckel­ar­beits­lo­s​ig­keit 50 – 70­Tau­send, mehr?

Wir haben immer noch einen fragwürdigen „Numerus Clausus“ für den Ärzteberuf! Junge Leute, die den Beruf eines Krankenpflegers, einer Krankenpflegerin wählen wollen, finden oft kaum Ausbildungsplätze! Die meisten offenen Stellen in diesen Berufen, wurden auch von Nichtschweizern besetzt, weil anscheinend zu wenig eigene Leute, mit passender Aus- und Weiterbildung aufzufinden sind. Genau das ist ein Versäumnis der Wirtschaft und der öffentlichen Hand, dass die Aus- und Weiterbildung in unserem Land sträflich vernachlässigt wurde und immer noch wird!

Für die Unternehmungen ist es natürlich sehr viel einfacher und rentabler, ausgebildete Mitarbeiter aus dem Ausland zu rekrutieren, vor allem Jüngere, weil billiger im Lohn und tiefer in den Sozialabgaben (ohne Lohndumping!). Ältere Mitarbeiter, mit genau entgegengesetzten Prädikaten, kann man sehr einfach entlassen, weil nicht mehr ajour im Wissen und Können (weil auch nicht weitergeschult). Es gibt ja hervorragende, soziale Auffangnetze, was das Entlassen vornehmlich älterer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, sehr erleichtert. So kann sich eine Unternehmung rentabel und ohne Gewissensbisse verjüngen.

Dafür ist die PFZ goldrichtig, was von der Wirtschaft und der Politik hochgelobt wird. Nur schon, dass die oben geschilderten Möglichkeiten in diesem Ausmass rechtlich bestehen, ist ein Unding, einseitig zu Gunsten der Wirtschaft und der Hochfinanz! Dass dabei die vorhandene Infrastruktur längst am Anschlag ist, wird oft noch der einheimischen Bevölkerung zur Last gelegt, weil zu anspruchsvoll und zu mobil.

Die tiefen, oder erlassenen Unternehmenssteuern für zuziehende Firmen, Produzenten und Verwalter von zum Teil etwas undurchsichtigen Firmen, ist eigentlich ein fragwürdiges Vorgehen gegenüber der einheimischen Bevölkerung und der hier ansässigen Gewerbebetriebe,  denn die hier tätigen BürgerInnen/Arbeitneh​merInnen werden  zur Hauptsache die Kosten der Steuerausfälle und die Kosten der, zu erweiternden Infrastruktur zu berappen haben! (Massnahmen-Pläne, wie man die BürgerInnen zur Kasse zwingen kann, bestehen schon, aber keine, um die Zuwanderung zu begrenzen, ausser der MEI von der SVP)

Wir haben immer noch ca 180\'000 – 200’000 Arbeitsuchende, davon ca 150\'000 registrierte Arbeitslose. Bezeichnend ist, dass genau in diesen Regionen, welche die höchsten Zuwachsraten an neuen Arbeitsplätzen haben, die Arbeitslosigkeit am grössten ist! Und es werden immer noch mehr, wenn wir die hier lebenden Leute – Schweizer und langjährigen Ausländer – nicht aus- und weiterbilden. Es ist ja so einfach die „passenden Leute“ im Ausland zu holen! Dies ist das Erfolgsmodell für die Unternehmungen, was lautstark hoch gepriesen wird!

Die Politik wäre eigentlich gefordert, die Ängste und Nöte der Bürger ernst zu nehmen

und sich nicht hinter „nur positiven Zahlen“ zu verschanzen und die negativen Erscheinungen klein zu reden, nach dem Prinzip „was nicht sein darf, ist nicht“.

Das Schweizerische Hoheitsgebiet, mit all seinen Schönheiten, ist nicht endlos, dafür ein grenzenloser Anziehungspunkt für allerlei Leute! Leider sind auch viele Leute im Land, die in keinem Register erscheinen, weil schwarz da, die zum Teil nicht so freundliche Absichten haben, die meist auch schwarz arbeiten, dealen, usw.

Wir haben längst nicht mehr genug Platz zur Ansiedelung neuer Fabriken und Unternehmungen! Man müsste flächenmässig ein Moratorium für die Ansiedlung neuer Fabriken und Gewerbebetriebe erlassen, im Fall, dass dafür neues Land gebraucht werden sollte!

Den Fachkräftemangel konnte schon vor der PFZ mit Ausländern gedeckt werden und könnte nach Annahme der Masseneinwanderungs-I​nitiative problemlos gedeckt werden, allerdings etwas erschwert, was zum Vorteil der hiesigen Leute ohne Arbeitsstelle wäre. Man müsste zuerst unter der einheimischen Bevölkerung, SchweizerInnen und langjährigen AusländerInnen, die nötigen MitarbeiterInnen suchen, was korrekt wäre!

Die Akzeptanz der offiziellen Migrationspolitik lässt zu wünschen übrig, weil die Ängste der Bevölkerung, leider wohl festgestellt, aber nicht respektiert werden!

Sehen Sie da:

http://www.vimen​tis.ch/d/dialog/reada​rticle/die-schweiz-is​t-zu-blauaeugig/

htt​p://www.youtube.com/w​atch?v=_2hXQcD4vao

E​in Buch von Urs P. Gasche: \"Schluss mit dem Wachstumswahn\"

Di​e Nützlichkeit der Schweiz für die EU ist in Zahlen längst belegt und bietet eine hervorragende Grundlage der Schweiz zu korrektiven Verhandlungen mit der EU auf Augenhöhe, die aber genutzt werden müssten. Stattdessen beobachtet der Bürger, dass die Politik gegenüber den „EU-Gewaltigen“ sich unterwürfig zeigt, und selbst ohne Drohungen seitens der EU, bereit ist, vorauseilend der EU entgegen zu kommen!

Hier noch eine Aussage eines Bürgers aus den Medien, was mich treffend dünkt:

...Wir Schweizer wollen weder Masseneinwanderung noch Abschottung. Wir Schweizer wollen für die Schweiz, deren Bürger und respektvollen Ausländer ...

… exzellente Qualität: Die erzielt die Schweiz nur mit einer selbstbestimmten, massvollen Einwanderung für ein freies, sicheres, sauberes, friedliches sowie wohlhabendes Land mit Vollbeschäftigung, Innovationsgeist und Sinn für Kooperation sowie Zusammengehörigkeit verbunden mit der Pflege typisch eidgenössischer Multikulturwerten...

… nicht vernichtende Quantität: Die masslose Einwanderung generiert eine Schweiz, die zunehmend überbevölkert, zubetoniert, schmutzig und unsicher ist - mit übervollen Zügen sowie verstopften Strassen, Wohnungsnot bei steigenden Preisen, zerstörtem Kulturland, haltlosen Strukturen, kaputten Werten und Sozialwerken sowie mit vielen Arbeitslosen, Sozialempfängern, Asylanten, Kriminellen, Gefängnisinsassen und neuer Armut für Schweizer.

„Die Bürger werden eines Tages nicht nur die Worte und Taten der Politiker zu bereuen haben, sondern auch das furchtbare Schweigen der Mehrheit.“ (Bertolt Brecht)

Wir Schweizer, im Vergleich zu anderen Staaten, haben es selber in der Hand etwas dagegen zu tun! Wir können, dürfen, müssen falsche Politik mit unserer Stimme korrigieren.

Die Linken und die Grünen müssten eigentlich die ersten Partner sein für eine Beschränkung der Zuwanderung!

Die Linken wegen der Verdrängung am Arbeitsmarkt, Lohndruck, steigende Mieten, usw.

Die Grünen wegen dem Zubetonieren der Landschaft, Zersiedelung, Luftverschmutzung, usw.

Stattdessen bekämpfen sie die SVP und nicht die Idee, „dass etwas gehen sollte“, was an und für sich nicht bestritten würde, käme es nicht von der SVP!

Wenn wir jetzt nichts unternehmen, wird die Wirtschaft und der Bund gefordert sein, in immer rasenderem Tempo neue Arbeitsplätze, in irgend einer Art zu schaffen, damit wir die Zugewanderten beschäftigen können, bis wir das Lohn-, Preis- und Wohlstandsniveau der EU erreicht haben!

Von da an wird die Zuwanderung abnehmen.

 


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