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Politique étrangère > UE,

Italien und EU

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Die Ita­lie­ner sind zu­neh­mend un­zu­frie­de­ner mit ihrer Mit­glied­schaft in der Eu­ropäi­schen Union, so sehr, dass mitt­ler­weile fast jeder zweite ita­lie­ni­sche Bür­ger dafür wäre, in die Fuss­stap­fen des Ver­ei­nig­ten Kö­nig­reichs zu tre­ten und die EU zu verlassen.

 

Dies geht aus zwei kürzlich durchgeführten und in den letzten Wochen veröffentlichten Umfragen hervor, einer Zeit der Spannungen zwischen den Ländern des Südens, vor allem Spanien und Italien, und denen des Nordens bei den Diskussionen über die gemeinsam zu ergreifenden Massnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Epidemie.​

 

Die erste Umfrage wurde von „Thermometro Politico“ zwischen dem 8. und 9. April bei einer Stichprobe von 2200 Italienern durchgeführt. Auf die Frage "Würden Sie zustimmen, den Euro und die EU zu verlassen" antworteten fast 40% der Befragten mit Ja, 7,5% sind der Meinung, dass es besser ist, nur die EU zu verlassen und 7,7% ohne die gemeinsame Währung, unter Beibehaltung der Mitgliedschaft in der Union. Die Gesamtzahl der so genannten "Euroskeptiker", die der Umfrage zufolge die gemeinsame Währung, die EU oder beides verlassen wollen, liegt somit bei etwa 55%, während nur 40% der Meinung sind, dass keiner von beiden verlassen werden sollte (5% Unentschlossene).

 

D​ie zweite Umfrage, die bei einer Stichprobe von 1000 Italienern durchgeführt wurde, wurde vom Institut Tecnè zwischen dem 9. und 10. April durchgeführt und hatte eine hypothetische Abstimmung in einem Referendum über den Austritt Italiens aus der EU mit der Antwort "Ja" oder "Nein" zum Gegenstand. Nach den Unentschlossenen (14%) hätte fast jeder zweite Italiener für die Scheidung Italiens von Brüssel gestimmt.

 

Noch signifikanter ist der Trend: Im Vergleich zu einer ähnlichen Umfrage vom November 2018 sind die Befürworter eines Austritts Italiens aus der EU sogar um 20 Prozentpunkte gestiegen.

 


Commentaires des lecteurs sur cet article

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40%
(10 Stimmen)
Karlos Gutier sagte April 2020

Ein interessanter Artikel:

https://w​ww.msn.com/de-ch/nach​richten/coronavirus/«​die-deutschen-haben-b​is-heute-diese-arroga​nz»/ar-BB12ASjG?ocid=​spartandhp



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18%
(11 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2020

Zukunft beginnt 2020 Krise als Denkfabrik

Während​ der Krise müssen die Fehler erkannt und die Zukunft vorbereitet werden. Es geht nicht mehr so weiter, wie vor der Krise! Abschminken! Es macht doch keinen Sinn die Symptome der Vorkrisenzeit zu diskutieren! Gilt auch für alle Länder dieser Erde!

Wie weiter nach der Krise = Zukunft beginnt 2020: Basis 1970, Neoklassik als Unfug erkannt, wird zusammen mit dem praktizierten Herrschaftsinstrument​ Neoliberalismus, als Verursacher der Krisen, aus den Lehrmitteln verbannt.
Die Grund- und Wohlstandsbedürfnisse​ im Gemeinwohl, definieren. Diejenigen Unternehmen, welche Bedürfnisse abdecken, die im Katalog nicht oder nur beschränkt vorkommen, kann man reduzieren (Insolvenz).
Die Grundsicherung zur Abdeckung eines ordentlichen Lebens (nicht BGE), wahlweise mit oder ohne Erwerbseinkommen, ist längst Pflicht. Die Altruistik-Organisati​on hat ausgedient, denn die Armut und Existenzkämpfe sind weltweit beendet. Die Preise werden durch die Geldschöpfung abgedeckt und müssen über die Wirtschaftseinnahmen umgelegt werden.
Dem Wesen der Geldschöpfung als Treuhandfunktion ist endlich Rechnung zu tragen (keine Forderungen und Verpflichtungen, keine Verzinsung und Delkredererisiko). Einzig die Zentralbank kann das Mandat korrekt erfüllen, es sei denn man will das Bankensystem in dieser beibehalten, dann müsste die Organisationsform geändert werden, Keine Aktiengesellschaften,​ keine Liquidität- und Eigenmittelvorschrift​en, keine Verzinsung und kein Delkredererisiko, eigentlich Landesbanken als Filialen der Zentralbank!
Sämtlic​he Landeswährungen werden gegenseitig als gesetzliches Zahlungsmittel akzeptiert. Die Bedingungen sind untereinander für alle gleich! IWF, Weltbank und andere Unterdrückungsinstitu​tionen haben ausgedient!
Nicht gesetzliche Währungen sind erlaubt, solange die Wirtschaftseinnahmen mit der gesetzlichen Landeswährung beziffert werden.

Das praktizierte Steuer- und Sozialsystem, wird als Nonsens resp. Betrug erkannt und hat ausgedient! Die Umlagen werden grossmehrheitlich über die Wirtschaftseinnahmen vorgenommen. Parameter: Bruttoumsatz mit branchendefinierten Tarifen, dem Wertschöpfungsverlauf​ wird Rechnung getragen. Das Geldvermögen mit entsprechender Freigrenze wird für die faul gewordene Geldschöpfung verwendet (Negativzinsen). Die Schenkung- und Erbschaft als Rückflussparameter, ist rechtlich, wie ökonomisch nicht zu vertreten!



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53%
(15 Stimmen)
Otto Jossi sagte April 2020


"Italien riskiert den Bankrott und den Ausstieg aus dem Euro".

Laut Aymo Brunetti, Dozent an der Universität Bern, muss die EU dies verhindern, weil es "sehr schwerwiegende Folgen für die Wirtschaft des ganzen Kontinents" hätte.

Die EU sollte jedes Interesse daran haben, einen Bankrott Italiens zu verhindern, der sehr ernste Folgen für die gesamte Wirtschaft des Kontinents hätte. Dies erklärte Aymo Brunetti, Professor für Volkswirtschaftslehre​ an der Universität Bern, heute in Keystone-ATS wenige Stunden nach einem entscheidenden Treffen der europäischen Finanzminister.
Brun​etti sagte, er sei besonders besorgt über Italien, ein Land, das bereits vor der durch die Coronavirus-Pandemie ausgelösten Krise hoch verschuldet war.
Wenn sich die EU-Länder, die den Euro eingeführt haben (Eurogruppe), nicht auf ein Rettungspaket einigen, droht Rom der Bankrott. Italien wäre gezwungen, aus dem Euro auszusteigen, mit katastrophalen finanziellen und wirtschaftlichen Folgen für die EU eventuell auch für die Schweiz.
Laut Brunetti ist es nicht wichtig, in welcher Form Europa eingreifen will. Seiner Meinung nach ist es besser, sich auf bestehende Instrumente wie den Europäischen Stabilitätsmechanismu​s (ESM) oder die Europäische Investitionsbank (EIB) zu stützen. Diese Instrumente sind bereits verfügbar und können schnell aktiviert werden.
Es wurde skeptisch über Coronabonds gesprochen, die völlig neue Instrumente sind, aber sie brauchen Zeit, um eingerichtet zu werden, die jetzt fehlt. Zweitens wäre es schwierig, solche Instrumente aus politischen Gründen aufzugeben, selbst wenn sie für einen kurzen Zeitraum eingeführt und konzipiert würden.

Nach Ansicht des Ökonomen ist die aktuelle Krise schlimmer als die Finanzkrise von 2008, weil sie viel tiefgreifender ist, d.h. die gesamte Wirtschaft betrifft. Es werde Zeit brauchen, sagt er, um aus dieser Situation herauszukommen.

Br​unetti sieht auch eine weitere Stärkung des Schweizer Frankens, wenn die Europäische Zentralbank (EZB) damit beginnen würde, Wertpapiere von Ländern zu kaufen, die von der Krise betroffen sind, mit dem Ziel, den Zinssatz zu senken. Auch dank der besseren Ausgangslage der Schweiz könnte der Schweizer Franken wieder massenhaft Investoren anziehen, mit dem Risiko, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) weiter in den Devisenmarkt eingreifen muss. Es besteht die Gefahr, dass sich die Bilanz der SNB weiter ausweitet und die Periode negativer Zinssätze noch einige Zeit andauern wird.


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59%
(22 Stimmen)
Walter Wobmann sagte April 2020

Wenn ich Italiener wäre, würde ich sowohl für den Austritt aus der EU stimmen, als auch für den Austritt aus dem Euro und die Wiedereinführung der Lira.
Einfach deshalb, weil der italienische Staat wieder mehr Handlungsfreiheit bekommen muss. Diese hat er zur Zeit nicht, da zu viele Bevormundungen von der EU da sind.

Gerade wegen der Flüchtlingsfrage sollten die Staaten wieder vermehrt die Möglichkeit erhalten, adäquate Lösungen VOR ORT umzusetzen.-- Das heisst konkret, dass Italien und Griechenland verstärkt ihre Aussengrenzen schützen sollten und Unerwünschte schneller zurückschicken dürften.
Hier sollte die sonst passive EU nicht noch bremsen.

Des Weiteren sollte Italien wieder vermehrt erlauben, mit Bargeld zu bezahlen. Die jetzige Regelung ist von der EU aufgedrängt und sehr freiheitsfeindlich.--​


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25%
(16 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2020

Nein, Frau Uschi von der Leyen hat den Deutschen den Tarif erklärt.
Nebenbei, auch die Schweiz führt den Neoliberalismus fort. Die Verursacher dieser Krise sind nicht geläutert und die Bevölkerung will das Geldsystem einfach nicht begreifen. Die fehlende Liquidität zur Vermeidung des Dominoeffektes kann, wie immer zusätzlich bereitgestellt und wieder zurückbeordert werden. Parameter: Befristeter Solidaritätsbeitrag erhöhte Gewinne und Geldvermögen und die Messe ist gesungen! So einfach, wenn man das Geldsystem begreifen darf!
Die Abwicklung über Bankkredite kann nur erfolgen, weil der Souverän, blöd gebildet sein will. Darauf habe ich mehrfach hingewiesen, weil man diese einfachen Zusammenhänge nicht begreifen will. Herr Jossi, wir sind keine Zahler, wir tauschen zur Bedürfnisabdeckung (Geldschöpfung) die gegenseitigen Leistung


Es gilt also für alle Menschen, dieser Erde, das Geldsystem begreifen, heisst die Betrügereien erkennen.
Es liegt nicht an der EU, es liegt an der Aktivierung des Denkvermögens!

Und​ Sie Herr Jossi, diskutieren die Symptome?


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38%
(21 Stimmen)
Jan Eberhart sagte April 2020

Die Dolce Vita-Italiener sind sowieso der Meinung, die reichen EU-Staaten solten die Schulden vergemeinschaften, damit die Italienier weiter wie gehabt leben können.

Ob Russland oder China dies tun würden? Sicherlich nicht, nur mit Gegenleistungen.




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