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Ph Hildebrand: Ein Lob auf die Schweiz

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A​​l​s Abonnent der NZZaS erlaube ich mir ein interessantes Interview, das Nicht-Abonnenten wahrscheinlich nicht lesen können, hierin zu kopieren.

 

Es handelt sich um ein Gespräch mit dem einstigen Direktor der SNB.

 

Schlagzeile

  ​​​ "In der Schweiz bewältigen wir diese Krise absolut demokratisch, ohne den Unsinn von autokratischen Staatsmännern mit grossen Egos.»

Philipp Hildebrand: «Die Krise widerlegt all jene, die den Sozialstaat verteufelt haben»

Als Nationalbankpräsident​​​ hat Philipp Hildebrand die Finanzkrise hautnah miterlebt. Jetzt arbeitet er beim Fondsriesen Blackrock und kritisiert die Rolle der USA in der Corona-Pandemie. Umso mehr lobt er die Schweiz.

NZZ am Sonntag: Wir durchleben gerade eine historische Zeit. Wie nehmen Sie persönlich diese Tage wahr?

Philipp Hildebrand: Wir erleben zurzeit eine grosse menschliche Tragödie. Das bildet einen extremen Kontrast zu diesem prächtigen Frühling draussen. Mir fällt es schwer, das alles unter einen Hut zu bringen.

Was an dieser Tragödie bereitet Ihnen am meisten Sorge?

Wir können die Ereignisse am ehesten mit einer Naturkatastrophe vergleichen, welche die gesamte Welt gleichzeitig erfasst hat. Bedauerlicherweise fehlt eine globale Instanz, welche in dieser Krise eine Leitfunktion übernimmt. Das war in der Finanzkrise, die ich ja hautnah miterlebt habe, anders: Damals führten die USA die Welt mit grosser Umsicht an. Eine derartige Führung fehlt uns heute sehr.

Beim Coronavirus fehlt das globale Krisenmanagement?

Das​​​ beginnt mit dem Erkennen des Problems und endet mit der Koordination, um die Krise gut und rasch zu überstehen. Das erste und einzige G-7-Treffen der Staatschefs der führenden Industrieländer fand erst Mitte März statt und blieb ergebnislos. Die Abkehr der USA von ihrer traditionellen Führungsrolle verheisst leider wenig Gutes.

Wird sich das rächen?

In jedem Land wird die staatliche Infrastruktur zu einem extrem wichtigen Faktor bei der Bewältigung dieser Krise. Wo diese fehlt oder ausgehöhlt ist, besonders im angelsächsischen System, mache ich mir grosse Sorgen um die Gesellschaft. Umgekehrt sollten wir wieder mit mehr Selbstvertrauen auf all das schauen, was Europa ausmacht: Das europäische Staatsverständnis mit seinen soliden sozialen Netzen und Strukturen ist jetzt ein immenser Vorteil.

Im letzten Jahrzehnt aber haben die USA klar besser abgeschnitten als Europa. Sie denken, dass dieser Trend nun kehrt?

Über Jahre habe ich auch persönlich erlebt, wie uns die Amerikaner erklärten, dass wir unsere Wirtschaft nach ihrem Vorbild umbauen sollten. Doch diese einseitige Ausrichtung auf den Kapitalmarkt und die kurzfristige Gewinnmaximierung wird jetzt zum Problem. Der amerikanische Staat will den Firmen zwar Geld zur Verfügung stellen. Doch hat er Mühe, effektive Kanäle zu finden, um sicherzustellen, dass das Geld bei den wirklich Betroffenen ankommt.

Die USA schnüren ein riesiges Rettungspaket von 2 Billionen Dollar. Genügt das nicht?

Sie sind damit in guter Gesellschaft. Global erleben wir einen nie dagewesenen Einsatz von öffentlichen Geldern. Ich vermute, dass wir am Schluss eine Summe von bis zu 20 Billionen Dollar erreichen, was etwa 10 bis 20 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung entspricht. Doch das Grundproblem ist damit nicht gelöst: Wie kriege ich das Geld dorthin, wo es effektiv gebraucht wird? In der Praxis scheitert das oft an den unzähligen Flaschenhälsen der öffentlichen Verwaltung und des Finanzsystems, in denen das Geld steckenbleibt. Vor allem Grossbritannien und die USA kämpfen hier mit grossen Schwierigkeiten.

Welc​​​he Noten geben Sie den Rettungsmassnahmen in der Schweiz?

Bei uns funktioniert es vorbildlich – darauf können wir stolz sein. Aktuell sind bei uns gut 20 Prozent der Wirtschaft lahmgelegt. Wir müssen alles daransetzen, um diesen Teil, der eigentlich gesund ist, zu bewahren.

Warum funktioniert die Krisenbekämpfung bei uns besser?

Die Schweiz hat eine wirksame Finanzinfrastruktur und ein hervorragendes soziales Netz. Die Krise widerlegt all jene, die den Sozialstaat über Jahre hinweg verteufelt haben. In nur einem Jahrzehnt haben wir jetzt zweimal erlebt, wie unser Staat liefern konnte – trotz Föderalismus und direkter Demokratie, welche die politischen Entscheidungen verlangsamen.

Ein kleines Land hat es einfacher.

Das allein genügt nicht. Ich sehe drei essenzielle Faktoren: Wichtig sind unsere starken Banken. Diese spielen eine wichtige Rolle, um die 40 Milliarden Franken an Überbrückungskrediten​​​ speditiv und zielgerichtet zu den Firmen zu bringen. Zweitens haben wir mit der Kurzarbeit und den Taggeldern einen Mechanismus, um das Geld an die betroffenen Angestellten und Selbständigen zu verteilen.

Ist das nicht eine Selbstverständlichkei​​​t?

Überhaupt nicht. Andere Länder stellt diese Logistik vor grosse Probleme. Stellen Sie sich vor: In den USA verschicken die Behörden Checks, weil Millionen von Leuten gar kein Bankkonto haben. Und drittens haben wir hier intakte gesellschaftliche Strukturen. Dagegen sehen wir vielerorts auf der Welt anarchische Ansätze. Die Gründe sind ein ausgehöhltes Sozialsystem und eine marode Infrastruktur.

Sie haben die riesigen Hilfsprogramme erwähnt: Denken Sie, dass manche Staaten schon bald an ihre finanzielle Grenze stossen?

Letztlich wird das die zentrale Frage. Doch im Moment zählt nur der Kampf gegen das Virus. Die Staaten waren gezwungen, die Wirtschaft in ein künstliches Koma zu versetzen. Deshalb müssen wir jetzt um jeden Preis verhindern, dass unsere wirtschaftlichen Strukturen zerstört werden.

Dabei könnte es jedoch zu Staatspleiten kommen.

Hier müssen wir unterscheiden: Verschuldet sich ein Land in fremden Währungen, so kann es zahlungsunfähig werden. Das ist der klassische Weg der Staatsbankrotte. In der eigenen Währung dagegen kann sich ein Land praktisch endlos verschulden. Das Problem ist allerdings: Ab einem gewissen Punkt kann daraus eine Währungskrise entstehen. Geht das Vertrauen in die Stabilität der Währung verloren, dann führt dies zu einer heftigen Abwertung der Währung.

Wie real ist diese Gefahr?

Wir haben im Moment das Glück, dass die Zinsen bei null liegen. Die meisten Staaten können sich somit kostenlos verschulden. Vorerst sehe ich deshalb kaum eine Grenze bei der Verschuldung. Erst längerfristig, wenn wir das Coronavirus erfolgreich bekämpft haben, stellt sich die Frage, wie wir diese enorme Erhöhung der Schulden stabilisieren können.

Trotz den gigantischen Schulden auf der Welt haben wir rekordtiefe Zinsen. Widerspricht das nicht den ökonomischen Lehrbüchern?

Was wir zurzeit erleben, ist der grössere Paradigmenwechsel als derjenige während der Finanzkrise. Damals konnten wir uns ja auch nicht vorstellen, dass Notenbanken je Negativzinsen einführen oder Wertpapiere kaufen würden. Heute sehen wir nun eine enorme Ausbreitung der öffentlichen Finanzen: Die Staaten versorgen die Wirtschaft direkt mit enormen Geldern.

Bisher galt es als eisernes Gesetz, dass die Notenbanken kein Geld drucken, um damit Staatsausgaben zu finanzieren. Sie persönlich haben dieses Tabu infrage gestellt - was letzten Sommer weltweit für Aufsehen sorgte. Heute dagegen ist Ihre Idee vom sogenannten Gratisgeld Realität.

Ich gebe zu, dass unsere These vor acht Monaten ziemlich provokativ war: Wir schrieben, dass der Staat in einer Krise direkt Gelder an die Firmen und Haushalte verteilen muss. Jetzt befinden wir uns schon in dieser Welt. Die Liquidität stammt zwar aus der Staatskasse, wird aber temporär von den Notenbanken finanziert. Das hat zum Beispiel die Bank of England diese Woche entschieden. Auf diese Weise stellen die Zentralbanken sicher, dass die Zinsen nicht zu stark steigen, was bei diesem rekordhohen Schuldenstand wichtig ist.

Ihr Papier stiess damals auf breite Kritik, auch bei namhaften Ökonomen. Haben sich die Regierungen und Notenbanken zu wenig auf eine solche Krise vorbereitet?

In einer Extremsituation neigen die Staaten zu unkoordinierten Massnahmen. Mit unserem Papier wollten wir Leitplanken errichten, um einen Wildwuchs zu verhindern. Unsere Grundidee ist einfach: Die Regierungen stossen mit den Rettungsprogrammen schnell an eine Grenze, wenn gleichzeitig die Zinsen abrupt steigen. Diesen Super-GAU müssen wir verhindern, indem wir die Notenbanken ins Boot holen. Genau eine solche Kooperation sehen wir jetzt in allen Ländern.

Ihre Kritiker befürchten, dass die Zentralbanken damit ihre Unabhängigkeit verlieren.

In den USA, Kanada, der Schweiz und vielen anderen Ländern sehen wir, dass dies nicht passiert: Finanzministerium und Notenbanken treten gemeinsam auf. Die Unabhängigkeit darf nicht zu einem Fetischismus verkommen. Eine Zentralbank kann sehr wohl ein Instrument des Staates sein und trotzdem eigenständig agieren.

Sie haben sich als Präsident der Schweizerischen Nationalbank dafür eingesetzt, dass die Banken ihr Eigenkapital verstärken. Denken Sie, dass deren Polster jetzt ausreichen, um die kommenden Ausfälle auf ihren Krediten tragen zu können?

Die damaligen Massnahmen erweisen sich nun als enormen Vorteil. Dank dieser Vorsicht können die Zentralbanken ihre Vorschriften jetzt wieder lockern. Das allein vergrössert die weltweite Kreditkapazität der Banken um etwa 500 Milliarden Dollar. Doch deren Kapital bleibt knapp. Daher müssen wir wachsam bleiben, damit es nicht zu einer erneuten Bankenkrise kommt.

Folglich sollten die Banken bis auf weiteres keine eigenen Aktien zurückkaufen oder Dividenden ausschütten?

Die Unsicherheit – vor allem auch über die medizinische Entwicklung – ist im Moment so gross, dass die Banken ihre Mittel sehr konservativ einsetzen sollten. Die Banken haben einen klaren Zweck, nämlich die Wirtschaft mit Krediten zu versorgen. Die Entscheide zur Kompensation, zu Dividenden oder Aktienrückkäufen müssen sie diesem Zweck unterordnen.

Blackroc​​​k ist als weltgrösster Vermögensverwalter ein wichtiger Aktionär bei vielen Banken. Genügt es aus Ihrer Sicht, dass UBS und Credit Suisse ihre Dividenden nun halbieren wollen?

Lassen Sie mich das generell beantworten. Aus rein ökonomischer Sicht ist die starke Fokussierung auf die Dividende übertrieben: Denn auf den langfristigen Wert einer Firma hat es nur einen geringen Einfluss, ob die erzielten Gewinne sofort ausgeschüttet oder als zusätzliches Kapital einbehalten werden. Doch viele Investoren achten heute mehr auf die ausgeschüttete Dividende als auf die innere Substanz. Sobald die Dividende ausbleibt, wird die Aktie abgestraft.

Blackrock​​​ verwaltet über 6000 Milliarden Dollar. Bei vielen Konzernen sind Sie der grösste Eigentümer. Das führt zur Kritik, Ihr Unternehmen habe eine gefährliche Machtkonzentration erreicht.

Es gibt in der Tat Firmen, bei denen wir im Auftrag unserer Kunden um die zehn Prozent der Aktien halten. In den meisten Fällen liegen wir aber deutlich darunter. Zudem haben wir die Transparenz, wie wir mit diesen Stimmrechten umgehen, stark verbessert. So veröffentlichen wir vierteljährlich unsere Entscheide an den Generalversammlungen und begründen diese. Unmittelbar nach besonders wichtigen Versammlungen veröffentlichen wir zudem ein Bulletin mit unserer Haltung. Und wir dokumentieren, auf welche Themen wir uns in den Gesprächen mit den Firmen fokussieren.

Ihr Unternehmen beteiligt sich jedes Jahr an Tausenden Generalversammlungen.​​​ Wie können Sie sich zu so vielen Firmen eine fundierte Meinung bilden?

Das ist eine grosse Herausforderung. Deshalb setzen wir Prioritäten und konzentrieren uns auf die wichtigen Themen wie zum Beispiel den Klimaschutz. Dazu stehen wir im ständigen Dialog mit den Verwaltungsräten in den Firmen.

Ihre Anlagestrategie ist zum grössten Teil passiv. Wenn also die Märkte fallen, können Sie sich nicht dagegenstemmen. Wie haben Sie den Crash bewältigt?

Die Börsen waren in den letzten Tagen einem grossen Schock ausgesetzt. Trotzdem hat der Handel funktioniert, das gilt insbesondere für die indexierten Anlagen. Bei Blackrock registrierten wir das höchste bisher gemessene Handelsvolumen mit rund einer Million Transaktionen pro Tag. Zudem haben wir Rekordzuflüsse in nachhaltige Anlagen, was langfristig enorm wichtig ist und mich sehr freut.

Beide Schweizer Grossbanken suchen in nächster Zeit einen neuen Präsidenten. Bei der Suche nach Kandidaten fällt regelmässig Ihr Name. Kommt das für Sie infrage?

Ich versuche solche Spekulationen zu ignorieren. Gerade in dieser Zeit hat meine heutige Aufgabe absolute Priorität. Hier kann ich viel bewirken.

Unser Finanzplatz ist sehr kleinräumig. Deshalb kann man die valablen Kandidaten an einer Hand abzählen.

Wie gesagt, das Thema ist für mich nicht aktuell. Hingegen ist es mir ein grosses Anliegen, dass die Schweiz diese schwere Krise möglichst unbeschadet übersteht. Der kurzfristige Einbruch ist wirklich enorm: etwa vier- bis fünfmal grösser als während der Finanzkrise. Deshalb ist es entscheidend, dass wir jetzt die richtigen Weichen für die Erholung stellen.

Wenn Sie auf die Finanzkrise zurückblicken: Damals waren Sie als Präsident der Nationalbank mitten im Sturm. Sind Sie froh, dass Sie heute weniger direkt involviert sind?

Ich bin hin und her gerissen: Einerseits war das eine sehr schwierige Zeit. Wir mussten Dinge tun, die niemandem Freude bereiten konnten. Gleichzeitig war es aber auch eine enorme Erfahrung und ein Privileg, etwas bewirken zu können, was der Bevölkerung geholfen hat. Wie damals ist die innere Fokussierung auf das Wesentliche, eine Art Stille mitten im Sturm, eine Kraftquelle bei wichtigen Entscheidungen. Hinzu kommt diesmal aber die Sorge um die Gesundheit von Freunden und Familienmitgliedern.

Sie sind Miteigentümer des Naturparks Blausee bei Kandersteg mit über 100 Angestellten. Haben Sie ebenfalls Hilfe beantragt?

Die Park- und Hotelanlage mussten wir komplett schliessen. Einzig die Forellenzucht bleibt geöffnet. Deshalb haben wir für die Belegschaft Kurzarbeit eingereicht. Und wie Tausende KMU erhielten wir einen vom Staat garantierten Überbrückungskredit über unsere Regionalbank, mit der wir seit sehr langer Zeit zusammenarbeiten. Meine Freunde in den USA und Grossbritannien können es kaum glauben, wie reibungslos und schnell das bei uns funktioniert.

Es läuft alles bestens in der Schweiz?

Ich wünschte mir, es wäre so. Aber auch hierzulande werden andere Tragödien vergessen, gerade in der Corona-Krise.

Zum Beispiel?

Mich beschäftigt die Situation der Bevölkerung von Mitholz. Das Dorf liegt ganz in der Nähe des Blausees, und das Schweizer Militär hat dort jahrzehntelang Unmengen an Munition gelagert. Ich durfte den Bunker einmal aus nächster Nähe betrachten. Es ist schwer, sich vorzustellen, was da an scharfer Munition gelagert ist. Jetzt muss das riesige Depot geräumt werden – und die Dorfbewohner müssen alle ihre Häuser räumen und für zehn oder sogar zwanzig Jahre wegziehen. Die menschlichen Schicksale hinter dieser Geschichte bewegen mich sehr und verdienen auch die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit über das Kandertal hinaus. Als grösster Arbeitgeber in der Gemeinde Kandergrund versuchen wir deshalb, die lokale Bevölkerung in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen.

Sie bleiben stark mit der Heimat verbunden, obwohl Sie seit acht Jahren mehrheitlich in London arbeiten. Was liegt Ihnen an der Schweiz?

Die Schweiz ist meine Heimat, und wie so viele liebe ich mein Land. Ich erlebe jetzt zum zweiten Mal, einmal mittendrin und nun mehr von aussen, wie stark unsere Institutionen und unsere kollektive Handlungsfähigkeit sind. Dabei wurden sie so oft schlechtgeredet – von allen Seiten. Hinzu kommt: Wir bewältigen das absolut demokratisch, ohne den Unsinn von autokratischen Staatsmännern mit grossen Egos. Ich finde, das sollte jeden Schweizer Bürger mit Stolz erfüllen. Hoffentlich können wir uns auch in Zukunft darauf besinnen, dass wir diesen Strukturen Sorge tragen müssen.

 

Ueber Philipp Hildebrand

Philipp Hildebrand ist Vice-Chairman beim weltgrössten Vermögensverwalter Blackrock. In dieser Funktion arbeitet er mehrheitlich in London, während der private Lebensmittelpunkt in der Schweiz geblieben ist. Bis Anfang 2012 war Hildebrand Präsident der Schweizerischen Nationalbank. Eine wichtige Rolle spielte er auch bei der Rettung der UBS in der Finanzkrise. Der 56-jährige Ökonom und Politologe ist Mitglied der Group of Thirty, einem Gremium von führenden Köpfen der Finanzwelt. Der frühere Spitzenschwimmer wuchs in Horw (LU) zweisprachig mit Deutsch und Englisch auf. Er ist mit Margarita Louis-Dreyfus liiert, mit der er Zwillinge hat. (sal.)

 

 

Als Deutscher vertrete ich dieselbe Meinung über die Schweiz und der Umgang mit der Krise.

https://www.vi​​​mentis.ch/dialog/re​a​d​article/besorgt-b​li​ck​e-ich-von-deuts​chl​and​-aus-ins-nahe​-sch​weiz​/


Commentaires des lecteurs sur cet article

Informations sur la désactivation de la fonction de commentaire

L'association Vimentis a décidé de fermer la colonne des commentaires sur ses blogs. Dans l'explication suivante, vous trouverez la raison de cette décision.

Le blog, y compris la colonne des commentaires, est une partie importante de la plateforme de discussion de Vimentis. En même temps, des valeurs telles que le respect, la décence et l'acceptation sont de la plus haute importance pour l'association. Vimentis s'efforce de défendre elle-même ces valeurs, ainsi que de les garantir sur le site web.

Dans le passé, cependant, ces valeurs ont régulièrement été ignorées dans la colonne des commentaires, et il y a eu des déclarations inacceptables répétées dans les commentaires. La suppression de ces commentaires est une question délicate et demande beaucoup d'efforts, que l'association ne peut se permettre. En outre, les commentaires peuvent être rédigés de manière pratiquement anonyme, ce qui rend impossible le blocage des personnes concernées.

En conséquence, l'Association Vimentis a décidé de désactiver la fonction de commentaire et de ne laisser que le blog. Le blog permet toujours aux gens de se faire entendre sans se cacher derrière un pseudonyme. Ce changement devrait améliorer la qualité de la plateforme de blog et la placer au centre de l'attention de toutes les personnes qui ont un intérêt dans une discussion factuelle et respectent les valeurs mentionnées ci-dessus.




71%
(7 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte April 2020

Da hat Polterer Knall wieder einmal ganz flott auf die Pauke gehauen.
Herr Hofer, hier Ihre Frage:
"Aber sagen Sie uns doch, Herr Krähenbühl, was hat denn das internationale Zahlsystem SWIFT mit dieser Debatte zu tun? Oder verwechseln Sie da irgendetwas?"

Mein​e Antwort bezieht sich auf die Knallsche Aussage, '„es fehle eine globale Instanz, welche die Leifunktion übernimmt“, also im Klartext: „Es fehlt eine Weltdiktatur!“, ist einfach nur zum kotzen.'

Knalls Fantasie geht soweit, dem Hildebrand "Es fehlt eine Weltdiktatur!" quasi in den Mund zu schieben.

Das Problem ist aber folgendes: Die amerikanische Währung ist die Währung, die das internationale Finanzsystem im Griff hat.

SWIFT ist eine tolle Sache.
SWIFT unterstützt das internationale Zahlungssystem voll und ganz.
SWIFT gibt es seit über 40 Jahren und wurde von europäischen Finanzgesellschaften angeregt.
SWIFT hat seinen Sitz in Belgien und in der Schweiz ein grosses Rechenzentrum.
Europ​a hat Scheisse gebaut!
Der Skandal: Europa gibt SWIFT aus der Hand an die USA

Hier ein Auszug in Wikipedia über die Datenlieferung an die amerikanischen Geheimdienste:

***​Weitergabe vertraulicher Daten an US-amerikanische und europäische Behörden
"Seit den Terroranschlägen am 11. September 2001 in den USA übermittelte SWIFT nach eigenen Angaben vertrauliche Daten über Finanztransaktionen an US-amerikanische Behörden. In Presseberichten ist von 20 Millionen übermittelter Bankdaten pro Jahr die Rede. Die US-Regierung ist unmittelbar nach den Anschlägen über CIA, FBI, Finanzministerium und US-Notenbank an die SWIFT-Führung herangetreten. Diese folgte der Aufforderung freiwillig. Dabei war das 25-köpfige SWIFT-Direktorium sowie ein Kontrollgremium, dem auch ein Mitglied der Deutschen Bundesbank angehörte, von den Vorgängen informiert. Wie die dpa berichtete, habe SWIFT versucht, eine Genehmigung für die Datenweitergabe zu erhalten, die befragten Zentralbanken hätten darauf jedoch nicht reagiert. In der New York Times, welche die Vorgänge aufdeckte, wurde angezweifelt, dass die Vorgehensweise legal war.[20] So sieht etwa das zivilgesellschaftlich​e Netzwerk „Aktion Finanzplatz Schweiz“ in der Weitergabe der Daten einen Verstoß gegen das Schweizer Bankgeheimnis. Die Bush-Regierung rechtfertigte das Vorgehen mit dem „Krieg gegen den Terror“.
SWIFT selbst gab 2006 zu, bestimmte Transaktionsdaten an das US-Finanzministerium übermittelt zu haben; mit Hilfe der Zahlungsströme konnte Riduan Isamuddin (gen. Hambali) gefasst werden.[21] In Deutschland wurde seitens des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) eine Untersuchung eingeleitet, ob durch die Datenweitergabe eine Verletzung des Bankgeheimnisses und des Datenschutzes vorliege. In einer Pressemitteilung des ULD heißt es: „Es kann und darf nicht sein, dass das Bundesverfassungsgeri​cht zu Recht den deutschen Sicherheitsbehörden klare Grenzen bei so genannten verdachtsunabhängigen​ Jedermannkontrollen setzt und dass dann über den Umweg eines belgischen Dienstleisters der US-Regierung erlaubt wird, im Trüben zu fischen und Freiheiten und Bürgerrechte zu ignorieren.“[22][23] Sowohl in Deutschland als auch in Österreich bekam SWIFT für die Weitergabe der Daten den Negativpreis Big Brother Award verliehen.[24]
Im Oktober 2006 wurde klar, dass die Geschäftsführung von Booz Allen Hamilton, der angeblich unabhängigen externen Beraterfirma von SWIFT, unter anderem aus dem Ex-CIA-Chef James Woolsey und dem Ex-NSA-Direktor John Michael McConnel besteht. Weiterhin werden nach offiziellen Angaben große Mengen an Daten des SWIFT-Systems an die CIA übermittelt.[25][26]
Ende März 2008 gab SWIFT bekannt,[27] in der Schweiz im Einzugsbereich von Zürich ein neues Rechenzentrum einzurichten. Die ursprünglich für Ende 2009 geplante Inbetriebnahme des neuen Rechenzentrums[28] wurde plangemäß umgesetzt, um die europäischen Zahlungsverkehrsdaten​ nicht länger in dem in den USA angesiedelten Operating Center in Culpeper spiegeln zu müssen. Hierdurch sollen die Transaktionsdaten dem Zugriff der US-amerikanischen Behörden entzogen werden. Ab 2010 wurde in Diessenhofen ein eigenes, neues Gebäude für das Zürcher Operating Center gebaut.[29] 2013 erfolgte dann die Inbetriebnahme.
Die belgische Datenschutzkommission​ beschäftigte sich zwei Jahre lang mit dem Fall und kam am 9. Dezember 2008 zu dem Schluss, dass SWIFT keine andere Wahl gehabt habe, als die Daten dem amerikanischen Schatzamt auszuhändigen. Der Verdacht, SWIFT habe ernsthaft gegen belgisches oder europäisches Recht verstoßen, sei nicht bestätigt worden. Die Kommission veröffentlichte einen ausführlichen Bericht und schloss das Verfahren.[30]
Ende Juli 2009 beschlossen die EU-Außenminister, Terrorfahndern der Vereinigten Staaten einen Zugriff auf europäische Kontodaten zu ermöglichen. Sie beauftragten die Europäische Kommission mit der Aushandlung eines Abkommens. Das Abkommen scheiterte, da es vom Europäischen Parlament am 11. Februar 2010 mit deutlicher Mehrheit abgelehnt wurde.[31]
Mit Beschluss vom 24. März 2010 erhielt die Europäische Kommission ein vorläufiges Mandat zu erneuten Verhandlungen. Am 28. Juni 2010 unterzeichneten die Parteien schließlich ein Abkommen, das nach einem Kompromiss auch die Wünsche des Europäischen Parlaments berücksichtigt. So soll die Auswertung der europäischen Daten im amerikanischen Finanzministerium künftig von einem EU-Beamten überwacht werden. Außerdem soll in den nächsten fünf Jahren ein eigenes europäisches System zur Überwachung der Zahlungsdaten eingeführt werden, um den USA künftig nur noch eigene Fahndungsergebnisse zu übertragen.[32]
Bei einer Überprüfung der Umsetzung der Vereinbarung durch den Europol Joint Supervisory Body (JSB) Anfang März 2011 stellte dieser fest, dass die Datenschutzanforderun​gen nicht erfüllt würden und deshalb ernsthafte Bedenken bezüglich der Einhaltung von Datenschutzrichtlinie​n bestehen.[33] Besonders die teilweise nur mündlich erfolgte Begründung der Anfragen zur Übermittlung von Daten durch US-Behörden mache eine Überprüfung der Vorgänge unmöglich.[34]
Unterbrechung des Datenverkehrs mit iranischen Banken (2012 – 2016 sowie seit 2018)
Am Samstag, den 17. März 2012, um 16:00 Uhr GMT wurde erstmals in der Geschichte der SWIFT der internationale Datenverkehr zwischen SWIFT und iranischen Banken blockiert, um den Sanktionen der Europäischen Union, des Europäischen Rates, bestätigt vom belgischen Finanzministerium[35]​ gegen den Iran wegen der Atomprogramm-Sanktion​en zu genügen. Irans Außenhandel brach daraufhin ein. Entsprechend europäischem und belgischem Recht hat SWIFT die iranischen Banken aus dem internationalen Zahlungsnachrichtensy​stem herausgenommen; Zahlungsaustausch mit dem Iran kann seitdem nur noch durch Transfer von Bargeld über Grenzen erfolgen sowie über kleinere iranische Banken, die noch nicht blockiert sind.[36] Kleinere Transfers können auch noch über iranische Firmen abgewickelt werden, die als einheimische Firmen in der Türkei registriert sind sowie über das Hawala-System. Da SWIFT der wesentliche Knotenpunkt ist, mit dem sich Banken international vernetzen, können europäische Banken ohne SWIFT seitdem keine Verbindung zu den wichtigen iranischen Kreditinstituten mehr herstellen.[6][10][35​] Seit dem 19. Februar 2016 ist die mittelbar im Besitz der iranischen Regierung befindliche Europäisch-Iranische Handelsbank AG in Hamburg, so wie auch der Großteil der im Iran befindlichen Geschäftsbanken, wieder an das SWIFT-System angeschlossen und die Abwicklung, insbesondere von Akkreditivgeschäften,​ wieder möglich.
Kerstin Kohlenberg und Mark Schieritz von der Wochenzeitung Die Zeit stellten die Wirkung des Ausschlusses von SWIFT als schwere Schädigung der iranischen Wirtschaft dar, die die iranische Regierung an den Verhandlungstisch gezwungen habe. Die Maßnahme sei der bislang größte Erfolg Daniel Glasers gewesen, der als Assistant Secretary (Terrorist Financing) in der Abteilung für Terrorism and Financial Intelligence des Finanzministeriums der USA für den "Krieg mit den Mitteln des Finanzmarktes" zuständig ist.[37][38]
Im Laufe des Jahres 2018, nach der Kündigung des Atomabkommens mit dem Iran durch die Vereinigten Staaten, erhöhten insbesondere der nationale Sicherheitsberater der US-Regierung John R. Bolton und US-Finanzminister Steven Mnuchin den Druck auf SWIFT, iranische Banken erneut vom SWIFT-Nachrichtenverk​ehr abzukoppeln.[39] Im Gegensatz zur Blockade 2012–2016 gab es jedoch keine EU-Sanktionen oder internationalen Beschlüsse, die SWIFT verpflichteten. Die EU-Finanzminister versuchten SWIFT darin zu bestärken, keine Maßnahmen zu ergreifen, um das Atomabkommen aufrechterhalten zu können.[40]
Dennoch entschied SWIFT, zum 12. November 2018 wieder zahlreiche relevante iranische Banken im Netzwerk zu blockieren.[41] "*** Ende Wikipedia-Text.

Gl​eichzeitig prahlt SWIFT über ihre Dienste in Sachen Cybersicherheit.

W​as ich damit sagen wollte Herr Hofer ist, dass die USA die Macht hat, alle Zahlungen zu überwachen. Da hat weder Hildebrand noch der Polterer Knall etwas dazu zu sagen.



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11%
(9 Stimmen)
Werner Nabulon sagte April 2020

Ach was interessiert mich die Gedanken eines Philipp Hildebrand? Und für den Mist noch bei der NZZ an Abo lösen? Haben sie überhaupt begriffen, was Philipp Hildebrand das schreibt? (Siehe Herr Knall).



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10%
(10 Stimmen)
Hans Knall sagte April 2020

Diesen schleimigen Charakterlumpen überhaupt zu Wort kommen zu lassen, ist eine Schande und sicher kein Ratgeber für die Schweiz. Von ihm vorgesetzt zu bekommen, „es fehle eine globale Instanz, welche die Leifunktion übernimmt“, also im Klartext: „Es fehlt eine Weltdiktatur!“, ist einfach nur zum kotzen.

Einer der sich als Nationalbankpräsident​ mit fiesen Machenschaften erst selbst bereichert hat, der nachdem er erwischt wurde, die Schuld seiner Frau in die Schuhe schieben wollte und der ihr nachdem er mit Schimpf und Schande aus dem Amt gejagt worden ist den vollgeschobenen Schuh gab um sogleich die reichste Frau Europas zu heiraten, ist in meinen Augen nicht geeignet, „ein Lob auf die Schweiz“ zu heucheln.

Statt im Gefängnis hockt er nun in der obersten Etage des grössten Geldsacks dieser Erde. Er ist der Feind!


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50%
(8 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2020

Danke Herr Franz Krähenbühl

Herr Philipp HIldebrand ist ein klarer Vertreter des Neoliberalismus, keine ökonomische Lehre, sondern von der Fakultät Ökonomie, als Herrschaftsinstrument​ konzipiert. Natürlich muss er als Verwalter von Vorsorgegeld (auf Vorrat gedruckt = völlig sinnlos) auch die soziale Komponente erwähnen. Wieviel davon ehrlich gemeint ist, kann man aus anderen Antworten erkennen.
Ich nehme als Beleg drei Antworten heraus:
Welche Noten geben Sie den Rettungsmassnahmen in der Schweiz?
Bei uns funktioniert es vorbildlich – darauf können wir stolz sein. Aktuell sind bei uns gut 20 Prozent der Wirtschaft lahmgelegt. Wir müssen alles daransetzen, um diesen Teil, der eigentlich gesund ist, zu bewahren.
Ein kleines Land hat es einfacher.
Das allein genügt nicht. Ich sehe drei essenzielle Faktoren: Wichtig sind unsere starken Banken. Diese spielen eine wichtige Rolle, um die 40 Milliarden Franken an Überbrückungskrediten​ speditiv und zielgerichtet zu den Firmen zu bringen. Zweitens haben wir mit der Kurzarbeit und den Taggeldern einen Mechanismus, um das Geld an die betroffenen Angestellten und Selbständigen zu verteilen.
Sie haben die riesigen Hilfsprogramme erwähnt: Denken Sie, dass manche Staaten schon bald an ihre finanzielle Grenze stossen?
Letztlich wird das die zentrale Frage. Doch im Moment zählt nur der Kampf gegen das Virus. Die Staaten waren gezwungen, die Wirtschaft in ein künstliches Koma zu versetzen. Deshalb müssen wir jetzt um jeden Preis verhindern, dass unsere wirtschaftlichen Strukturen zerstört werden.

Meine Meinung als Praktiker ohne Interesse
Ein Staat stösst nie an seine Grenzen, denn sie sind nicht begrenzt, solange seine Währung international als Zahlungsmittel akzeptiert ist. Es braucht nur die Zentralbanken als Geldschöpfer für den Staat. Das Bankensystem, hat in der aktuellen Form, den Zahlungsverkehr abzuwickeln und die Zentralbanken sichern diese bankübergreifenden Transkationen. Die Abdeckung von fehlender Liquidität über Bankkredite ist eine veritable Todsünde. Nein sie unterdrückt klar und deutlich die Menschen, in einer Zeit, bei welcher nicht einmal die Gegenwart gesichert ist, wie soll man so die Zukunft erahnen können. Es wird nicht mehr so sein!

Der Staat hat im geldtechnischen Sinne, als Verursacher dieser Krise, den Dominoeffekt zu vermeiden. Welche Belege er zur Eruierung dieser Summe dafür braucht, weiss er haargenau!
Dafür stellt er in Ergänzung zu allen Sozialleistungen, dem Wirtschaftsteil, welcher erzwungener Massen, keine Leistung erbringen darf oder kann, die notwendige Liquidität zur Verfügung, damit das Wirtschaftsteil welcher noch Leistung erbringen darf oder kann, nicht für die "Katze" produziert und kein Geld erhält.
Diese Summe sollte über einen befristeten Corona Solidaritätsbeitrag über erhöhte Wirtschaftsgewinne und die Zunahme der Geldvermögen, zurückverlangt werden (Geldumlauf sichern und Geldmenge steuern).

Aber eben die Bankverantwortlichen,​ Politiker, wie die Ökonomen und Medien, dürfen oder können das Geldsystem nicht begreifen!
Man stellt nur Geld zur Verfügung, denn es sind immer Schulden. Staatsschulden sind Arbeitsplätze oder Vermögen in der Wirtschaft. Bankschulden genauso, nur muss der Kreditnehmer hoffen, dass seine Leistung noch nachgefragt wird, damit er den Kredit abstottern kann (er ist unter Druck). Die Wirtschaftseinnahmen sind dem Staat hingegen gewiss.







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86%
(7 Stimmen)
Emil Huber sagte April 2020

Wichtig finde ich diesen Satz, welche den Crashpropheten mit ihrer Panikmache von wegen Inflation wohl klar widerspricht:

«In der eigenen Währung kann sich ein Land praktisch endlos verschulden.»

https://www.aarga​uerzeitung.ch/wirtsch​aft/philipp-hildebran​d-die-krise-widerlegt​-all-jene-die-den-soz​ialstaat-verteufelt-h​aben-137645771

Fia​t Money ist letztendlich auf Vertauen aufgebaut.
Man leistet etwas oder verkauft Güter für eine Währung und vertraut darauf, mit dem Ersatz Tauschmittel Geld in dieser Währung eine angemessene Gegenleistung zu erhalten.
Gefährlich​ wird es erst, wenn das Vertrauen in eine Währung zerbricht.
Dies kann z.B durch eine durch Medien ausgelösten Panik passieren.
Dann will niemand mehr diese Währung halten und sie ist kaputt.
Alleine durch Vertrauenskrise, nicht weil zu viel Geld vorhanden ist.





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29%
(7 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte April 2020

Sehr richtig, Herr Huber.
Das Vertrauen in die Regierung und auch in die Banken.
Ist nicht immer einfach.
Aber im Vergleich zu anderen Staaten, hat die Schweiz Vorteile.
Zumal das Politsystem besser aufgestellt ist. Sprich demokratischer.


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50%
(6 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2020

Nein Herr Franz Krähenbühl
Das Vertrauen in die Währung geht nur von der Zentralbank aus. Die praktizierte Organisation der Geldschöpfung über ein Bankensystem, widerspricht dem Sinn und Geist dieser Bereitstellungskaufkr​aft zur Abdeckung der Bedürfnisse, mittels gegenseitiger Leistung!
Das Bankensystem darf nur die Finanzspiele organisieren, aber niemals Geld schöpfen dürfen! Vertrauen fängt mit Wissen an!
Die Demokratie wurde gerade zu Grabe getragen. Oder haben Sie eine Meinungsvielfalt über das Corona geträumt?


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60%
(5 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2020





Ein interessanter Link. Nur die Steuereinnahmen welche als Rückfluss zu begreifen sind, müsste doch besser formuliert werden. Aber sonst unterschreibe ich alles, denn es gilt auch für die Schweiz und anderswo, einfach mit anderen Protagonisten!

Vie​l Spass bei der Polemik, welche jedoch auch eher das Zynische an der Politik umschreibt.


http​s://www.nachdenkseite​n.de/?p=60198#more-60​198



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50%
(2 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte April 2020

Herr Bender
Ich habe nicht von der Währung gesprochen.
Ich habe vom Vertrauen in die Banken gesprochen.
Wenn ich das Vertrauen in eine X-beliebige Bank verliere, ziehe ich mein Geld ab.
U.U. werden das andere Benkunden gleich tun.
Die Folgen muss ich Ihnen nicht erklären, die kennen Sie.
Der Beispiele aus den 80- 90ern gibt es genügend.
Damals sahen die Raiffeisenkassen gut aus. Ehrlich!


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50%
(2 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2020

Genau, sehen Sie, die Geldschöpfung erfüllt dem Wesen nach eine Treuhandfunktion, weil das Geld, systemisch nur bereitgestellt wird (Tausch der gegenseitigen Leistung (Bedürfnisse). Dieses gesetzliche Mandat, ohne Verzinsung und Delkredererisiko, kann nur der Zentralbank überstellt werden.
Weil weder der Gesetzgeber noch Justiz, bis heute, die Geldsystemlehrmeinung​ der Fakultät Ökonomie, bewusst nicht als Betrug erkennen will, wird das Geldsystem einem Bankensystem überlassen, welche dazu gar nicht legitimiert werden dürfte.
Die Fall Thun, ist rechtlich nicht korrekt abgewickelt worden, weil die Bevölkerung nicht nachdenkt, sondern einfach das Gelernte übernimmt!
Sämtliche​ Banken sahen nicht besser aus, weil die Guthaben bestanden auch aus Schulden!Thun wurde einfach geopfert resp. der Willkür ausgesetzt! Sämtliche Gesetzbücher sind falsch, wenn man von der Basis ausgeht, Geld entsteht aus Guthaben, dabei sind es die Schulden!
Auch hier, man will mir nicht folgen, weil man nicht bereit ist, das Gelernte zu hinterfragen, Das Phantom Zahler ist noch schlimmer. Zur Weiterleitung zuordnen = Zahler, Einfältiger geht es nicht!
Die anteilige Geldschöpfung (Geld fällt nicht vom Himmel) zur Abdeckung der Leistung Staats-, Sozial- und Gesund werden als Wirtschaftseinnahmen verbucht und wieder umgelegt.
Nun werte Mitdenker, erklärt mir plausibel, warum die Umlage indirekt über das Erwerbseinkommen zur Weiterleitung oder Abzug hinzugefügt erfolgt?
Genau, das Zahler Phantom, es bezahlt jedoch niemand nur einen Rappen! Es ist die Geldschöpfung!


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33%
(3 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte April 2020

Nun, Sie können dem sagen wie Sie wollen, Herr Bender. Das Resultat bleibt dasselbe. Viele Bankkunden haben Ihr ganzes Vermögen verloren. Vor allem jene, die zu spät reagierten. Heute gibt es, soviel ich weiss, für Kleinsparer immerhin einen gewissen Schutz.


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50%
(2 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2020

Herr Franz Krähenbühl
Die Geldschöpfung bedarf keines Schutzes, sondern sie darf kein Delkredererisiko beinhalten.
Ich habe seinerzeit bei Thun, ebenfalls brieflich meine Meinung gesagt. Hier hätte die Zentralbank die Liquidität bereitstellen und die Unterbilanz (Kreditausfälle) hätte vom Staat (keine Geldsystemgesetze erst 1998) garantiert werden müssen!

Aber es schleckt keine Geiss weg:
Wir stehen im 21. JH: geändert hat sich nichts, ich werde infam beschimpft, wenn ich die Betrügereien erwähne. Sämtliche Gesetze basieren auf der von der Justiz legitimierten Betrugslehrmeinung der Fakultät Ökonomie, Jordan, Maurer, Ermotti uvam), wonach Banken, Kundenguthaben, für ihre Aktivgeschäfte verenden.
Eine infame Lüge, welche auch das Vollgeld, nicht zu entkräften wusste, weil sie den genau gleichen Denkfehler (Kunden bestimmen die Kreditvergaben) in ihre Kampagne einfliessen liessen. Ich hatte Herr Weber, Präsident der Initiative bei mir zu Besuch, bei welchem ich ihm die Denkfehler aufzeigte. Lapidare Antwort: Ich bin Lehrer!


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50%
(2 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte April 2020

Sehen Sie denn die Lösung im Vollgeld, Herr Bender?


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100%
(1 Stimme)
Georg Bender sagte April 2020

Mit dem gesetzlichen Mandat der Geldschöpfung dem Wesen nach erfüllt sie eine Treuhandfunktion, an die Zentralbank hat der Kunde die Wahl, entweder das Geldguthaben zins- und delkrederefrei von der Zentralbank oder mit Rendite und Risiko bei den Finanzgesellschaften (heutige Banken) verbuchen zu lassen
Es geht mir um die korrekte Umsetzung der Geldschöpfung und Beendigung der Spiele der Ökonomen, Bankverantwortliche und Regierenden.


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